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Meilenstein für die Mobilität in der Region Frankfurt RheinMain: Verkehrszentrale RheinMain nimmt Betrieb auf

Die aktuellen Herausforderungen im Verkehrssektor sind umfangreicher denn je. Staus, Verkehrsunfälle, Verzögerungen, lange Umwege und Schleichverkehre sind die Folge einer stetig steigenden Verkehrsnachfrage. Insbesondere in Ballungsgebieten führt dies zu erheblichen Belastungen für Verkehrsteilnehmende, Anwohnende, die Wirtschaft sowie die Umwelt und das Klima. Täglich überlagern sich Pendlerströme, Wirtschaftsverkehre, Baustellen, Veranstaltungen und witterungsbedingte Einflüsse. Kommt es an einer Stelle zu einer Störung, sind die Auswirkungen häufig weit über die betroffene Kommune hinaus spürbar. Verkehrssteuerung muss daher heute regional gedacht und über Zuständigkeitsgrenzen hinweg organisiert werden. Eine vergleichsweise kurzfristig wirksame und ressourcenschonende Möglichkeit, die vorhandene Straßeninfrastruktur effizienter zu nutzen, ist das zuständigkeitsübergreifende oder regionale Verkehrsmanagement.

Um den genannten Herausforderungen zu begegnen, wurde nun die im House of Logistics & Mobility eingerichtete Verkehrsmanagementzentrale RheinMain (VMZ RheinMain) durch den hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori feierlich eröffnet und ist damit in den Regelbetrieb gestartet.

Die VMZ RheinMain als Herzstück des regionalen Verkehrsmanagements

Die VMZ RheinMain ist zukünftig zuständig für die Umsetzung von Verkehrsmanagementstrategien. Grundlage für die Arbeit ist eine flächendeckende Verkehrslagenerfassung und Verkehrsqualitätsbewertung. Hierfür werden insbesondere Floating Car Data (FCD), Verkehrsmeldungen und Baustellendaten systematisch in Echtzeit ausgewertet.

„Als große Chance begreife ich die Tatsache, dass in der VMZ Rhein-Main neue innovative Technologien wie Echtzeit-Mobilitätsdaten zur Verkehrslenkung eingesetzt und damit die Potenziale der Digitalisierung und Vernetzung für die Mobilität in Hessen genutzt werden“, so der Hessische Verkehrsminister Kaweh Mansoori. „Geplant ist ein schrittweiser Ausbau der VMZ RheinMain zu einer Verkehrsmanagementzentrale Hessen. Ziel ist es, dauerhaft und landesweit ein nachhaltiges, intermodales Verkehrsmanagement zu etablieren.“

Betrieben wird diese von Hessen Mobil in den Hauptverkehrszeiten – Montag bis Freitag – jeweils von 06:00 bis 20:00 Uhr. Die Arbeit erfordert einen engen Austausch mit anderen Verkehrszentralen, der Landesmeldestelle für den Verkehrswarndienst oder dem Verkehrsrundfunk.

Mit der neuen Zentrale im House of Logistics and Mobility in Frankfurt am Main wird der Verkehr in der Region künftig besser aufeinander abgestimmt. Ziel ist es, bei Staus, Baustellen oder Unfällen schneller und abgestimmt zu reagieren und Informationen an Verkehrsteilnehmende frühzeitig bereitzustellen.

Hessen Mobil-Präsident Heiko Durth erklärt: „Die VMZ RheinMain ist technisch gesehen das Herzstück für unsere Aktivitäten im Bereich des regionalen Verkehrsmanagements. Im Verbund mit der Lichtsignalanlagen Zentrale Hessen (LZH) haben wir vielfältige Möglichkeiten, um auf die verkehrlichen Herausforderungen in der Region zu reagieren“.

Die Verkehrsmanagementzentrale wurde gemeinsam von der ivm in enger Zusammenarbeit mit Hessen Mobil und mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) im Rahmen des Förderprojekts „Zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement“ entwickelt und aufgebaut.

Die Projektpartner ivm, Hessen Mobil, das HMWVW sowie die beteiligten Kommunen in der Region investierten, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr, rund 6,6 Millionen Euro in die Strategieentwicklung, die Verkehrstechnik und die Realisierung der VMZ RheinMain. Das für Mobilität zuständige Referat im Hessischen Ministerium hat die Entwicklung und Umsetzung der Verkehrsmanagementzentrale und die Beschaffung der Verkehrstechnik vor Ort mit der Bereitstellung von Eigenmitteln in Höhe von rd. 1 Mio. Euro erst möglich gemacht.

Die Beschaffungen sowie der Prozess zur Erarbeitung der Verkehrsmanagementstrategien erfolgten im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr geförderten Projekts „Zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain“ und wurden mit einer Förderquote von 70 % gefördert. Auch hier zeigt sich der Mehrwert einer regionalen Koordination, die Landes- und die kommunale Ebene auch organisatorisch eng miteinander verbindet.

Mehrwert durch regionale Kooperation

„Mit dem Projekt zum Zuständigkeitsübergreifenden Verkehrsmanagement hat die ivm eindrücklich gezeigt, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit für die Region bietet. Als Städte und Landkreise profitieren wir gleichermaßen davon, wenn gemeinsam Strategien zur Verkehrslenkung und -steuerung über die eigenen Zuständigkeitsbereiche hinweg erarbeitet und abgestimmt werden“, erklärt Wolfgang Siefert, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der ivm. „So konnten sowohl die Verkehrsmanagementzentrale für die Region Frankfurt RheinMain wie auch die verkehrstechnische Infrastruktur wie Lichtsignalanlagen oder dynamischen Infotafeln in den Städten und Landkreisen umgesetzt werden. Damit hat die ivm in enger Zusammenarbeit mit Hessen Mobil und allen beteiligten Akteuren vor Ort erstmals die Rahmenbedingungen für ein flächenhaft wirkendes Verkehrsmanagement in der Region geschaffen.“

Ein großer Teil des strategischen Straßennetzes in RheinMain und in ganz Hessen sowie zahlreiche Lichtsignalanlagen liegen bereits in der Verantwortung von Hessen Mobil. Mit der Verkehrsmanagementzentrale wurde nun auch die Voraussetzung geschaffen, dieses Netz gemeinsam mit den Kommunen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg abgestimmt zu steuern.

Hessen Mobil stellt hierfür auch das Personal und verantwortet die organisatorischen Abläufe. Unterstützt werden die Operatorinnen und Operatoren durch eine speziell entwickelte Software der Firma GEVAS-Software GmbH, die typische Problemsituationen erkennt und automatisch passende, zuvor mit allen Beteiligten abgestimmte Strategien vorschlägt. Diese prüfen die jeweilige Lage, bewerten mögliche Auswirkungen und aktivieren anschließend die geeigneten Steuerungs- oder Informationsmaßnahmen. Die hinterlegten Strategien werden vor Inbetriebnahme umfassend getestet und technisch erprobt. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Testphase werden diese in den operativen Regelbetrieb der Verkehrsmanagementzentrale überführt.

Abgestimmte Verkehrsmanagementstrategien regeln die Zusammenarbeit

Neben der Einrichtung der Zentrale wurden auch die organisatorischen Strukturen geschaffen, die Steuerungssoftware entwickelt und rund 65 zuständigkeitsübergreifende Verkehrslenkungs- und Steuerungsstrategien gemeinsam mit allen Beteiligten abgestimmt sowie die verkehrstechnische Infrastruktur vor Ort steuerungsfähig ausgebaut. Die ivm koordiniert hierzu die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Städten, Landkreisen, Hessen Mobil und weiteren Partnern wie z. B. die Autobahn GmbH. So konnten sowohl die Verkehrsmanagementzentrale für die Region Frankfurt RheinMain wie auch die verkehrstechnische Infrastruktur wie Lichtsignalanlagen oder dynamische Infotafeln in den Städten und Landkreisen umgesetzt werden. Damit hat die ivm in enger Zusammenarbeit mit Hessen Mobil und allen beteiligten Akteuren vor Ort erstmals die Rahmenbedingungen für ein flächenhaft wirkendes Verkehrsmanagement in der Region geschaffen.

„Jede der entwickelten Strategien verbindet eine typische Problemsituation mit klar definierten Maßnahmen, etwa Alternativroutenempfehlungen oder die Optimierung von Verkehrsflüssen an Lichtsignalanlagen durch angepasste Grünzeiten“, erläutert Rüdiger Bernhard, der bei der ivm für das Projekt als Projektleiter verantwortlich ist. „Wichtig ist, dass keine der entwickelten Strategien dazu führen werden, dass bei alltäglichen Verkehrsspitzen zusätzlicher Verkehr in Wohngebiete oder auf kleinere Straßen umgeleitet wird. Alle Maßnahmen wurden eng mit der Autobahn GmbH, Hessen Mobil und den betroffenen Kommunen abgestimmt.“

Die im Förderprojekt durch die ivm entwickelten Strategien sind dabei ein wichtiger erster Schritt. Perspektivisch sollen gemeinsam für die Region weitere Strategien erarbeitet und über Hessen Mobil auch Schritt für Schritt weitere Regionen Hessens sowie intermodale Strategien eingebunden werden.

Über das zuständigkeitsübergreifende Verkehrsmanagement

Das zuständigkeitsübergreifende Verkehrsmanagement bündelt Ansätze und Methoden für die Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen zur Optimierung des Verkehrs in der Region Frankfurt RheinMain. Durch technische Steuerung, wie die Anpassung von Lichtsignalanlagen und die Bereitstellung situationsabhängiger Informationen, werden Verkehrsteilnehmende bei Überlastungen oder Sperrungen gezielt auf alternative Routen geleitet und der Verkehrsfluss verbessert. Dabei stehen sowohl Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs als auch die Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner im Fokus. Gemeinsam mit regionalen Akteuren werden hierfür übergreifende Strategien entwickelt und die technischen Voraussetzungen geschaffen. Die Vernetzung relevanter Stellen fördert den Wissensaustausch, schafft Synergien und ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung des regionalen Gesamtkonzepts.

 

Kontakt
Rüdiger Bernhard

Weitere Informationen unter: www.verkehrsmanagement-rheinmain.de

Hier finden Sie die offizielle Pressemitteilung.

Bild: © HOLM GmbH

Auftakt zum Schulradeln 2026 in Hessen

Die Auftaktveranstaltung des Wettbewerb Schulradelns in Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau bot den passenden Rahmen für den Start in ganz Hessen und machte zugleich das klare Ziel deutlich, die Bestmarke des vergangenen Jahres noch zu übertreffen. Auf dem Schulhof fand dabei ein lebendiger Fahrradaktionstag mit vielfältigen Angeboten statt. Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Bürgermeister-Klingler-Schule, aktuell amtierender Champion in der Kategorie „faharradaktivste Grundschule“, nahmen begeistert teil und absolvierten gemeinsam mit Landrat Will den von der Jugendverkehrsschule Kreis Bergstraße eigens aufgebauten Radparcours. Dabei stellten sie ihr Können sowie ihre Sicherheit im Straßenverkehr unter Beweis. Darüber hinaus hatten die Kinder die Möglichkeit, ihre Drahtesel beim Fahrradcheck des lokalen Fahrradhändlers Küchler überprüfen zu lassen. „Unser gemeinsamer Auftakt hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Begeisterung das Fahrrad bei Kindern und Jugendlichen auslösen kann und wie wichtig es ist, ihnen früh eine sichere und eigenständige Mobilität zu ermöglichen“, berichtet Thomas Will. „Es liegt mir am Herzen, dass es solche Formate wie das Schulradeln gibt, und ich bin stolz darauf, wie aktiv die Schülerinnen und Schüler in unserem Kreis mitradeln.“

Nach dem Auftakt im Kreis Groß-Gerau startet der Wettbewerb nun nach und nach in ganz Hessen mit verschiedenen Aktionszeiträumen. Organisiert und koordiniert wird der Wettbewerb von der Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm). Alleine im vergangenen Jahr beteiligten sich dabei mehr als 29.000 Schülerinnen und Schüler an 421 hessischen Schulen und legten gemeinsam rund 3,2 Millionen Kilometer zurück. Innerhalb von drei Wochen hatten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern die Möglichkeit, gemeinsam möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln. An diesen großen Erfolg knüpft der Wettbewerb nun an und startet mit neuer Energie in seine 12 Runde. „Der Wettbewerb Schulradeln blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück und erfreut sich wachsender Beliebtheit“, erläutert Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm. „Was einst als kleine Aktion begann, ist heute ein fester Bestandteil des hessischen Schuljahres. Gleichzeitig erweist sich der Wettbewerb als ein Grundpfeiler einer sicheren und eigenständigen Schulmobilität in Hessen. Er bringt Schülerinnen und Schülern das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel näher und motiviert sie, Verantwortung für ihren Schulweg und ihr Verhalten im Straßenverkehr zu übernehmen.“

Seinen feierlichen Abschluss findet der Wettbewerb in einer hessenweiten Prämierungsveranstaltung. Alle Gewinnerschulen werden dazu nach Wiesbaden eingeladen und vom Verkehrsminister Kaweh Mansoori persönlich mit Urkunden, Schecks und Pokalen für ihre herausragenden Leistungen in den verschiedenen Kategorien gewürdigt:

  • Radelaktivste (Grund-)Schule: Ausgezeichnet wird die Schule, die die meisten Kilometern gesammelt hat.
  • Schule mit den radelaktivsten Teilnehmenden: Gewürdigt wird die Schule, deren Teilnehmende im Durchschnitt die meisten Kilometer pro Kopf zurückgelegt haben.
  • Größtes Team: Ausgezeichnet wird die Schule, die mit dem größten Team im Verhältnis zur Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler angetreten ist.

Als zusätzliche Wettbewerbskomponente haben die teilnehmenden Schulen die Möglichkeit, Beiträge für die Auszeichnung der „Beste Fahrradaktion“ einzureichen. Ob sportlich, künstlerisch, musikalisch oder wissenschaftlich – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Entscheidend ist lediglich, dass das Fahrradfahren auf dem Weg zur Schule im Mittelpunkt steht.

Eine Anmeldung zum Schulradeln ist bereits seit Anfang März über die Webseite des STADTRADELN (www.stadtradeln.de/schulradeln-hessen) möglich. Um den Wettbewerb vor Ort sichtbar zu machen, stehen auf der Webseite www.besserzurschule.de/material-bestellen zudem kostenfreie Werbe- und Informationsmaterialien zum Bestellen oder Download bereit. Diese richten sich an alle teilnehmenden Kommunen, Kreise und Schulen.

Foto: © Kreisverwaltung Groß-Gerau

17. Radforum Südhessen

In diesem Jahr war das Forum im Landkreis Darmstadt-Dieburg zu Gast. Landrat Klaus Peter Schellhaas eröffnete die Veranstaltung und setzte den Rahmen für einen intensiven Dialog über sichere, vernetzte und alltagstaugliche Mobilität. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen, konkrete Maßnahmen und neue Ansätze für den Radverkehr. Organisiert und moderiert von der ivm GmbH bot das Treffen in Darmstadt eine Plattform für fachlichen Austausch, Praxisbeispiele und gemeinsame Perspektiven.

Das Programm

Erik Hornung, Nahmobilitätskoordinator des Landkreises Darmstadt-Dieburg, zeigte, wie sich Nahmobilität und öffentlicher Verkehr besser verknüpfen lassen. Im Fokus standen Bahnhöfe als multimodale Knotenpunkte mit guten Fahrradabstellanlagen, barrierefreien Zugängen und sicheren Wegeführungen. Anschaulich waren die Eindrücke aus einem Selbsttest mit Koffer, Rollator und Fahrrad.

Elias Kändler, Projektleiter bei der ivm, stellte mit „Deine Schule per Rad“ einen praxisnahen Ansatz vor, der Schulen bei der Förderung des Radverkehrs unterstützt. Gute Infrastruktur, Beteiligung und passgenaue Maßnahmen stärken Sicherheit, Bewegung und Selbstständigkeit im Alltag junger Menschen.

Unter dem Titel „Pragmatisch gedacht, einfach gemacht“ wurden konkrete kommunale Maßnahmen vorgestellt. Herr Spickemann berichtete über die Einrichtung einer Fahrradstraße in der Stadt Griesheim. Für die Stadt Pfungstadt stellte Herr Ade die neu angelegten Schutzstreifen auf wichtigen innerstädtischen Verbindungen vor. Ergänzend präsentierte Emily Swatzina eine einfache Lösung zur Qualitätssicherung von Beschilderung. Mängel können über die Meldeplattform Radverkehr per QR-Code gemeldet werden und erreichen direkt die zuständige Stelle.

Auch der persönliche Austausch kam nicht zu kurz. Den Abschluss bildete eine Exkursion zur Umgestaltung der Jägertorstraße in Darmstadt. Vor Ort erläuterte Martin Huth von der Stadt Darmstadt die Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit, Verbindungsqualität und Radverkehrsführung und zeigte, wie sich im Zuge von Baumaßnahmen die Bedingungen für den Radverkehr deutlich verbessern lassen.

Das Radforum machte erneut deutlich, dass erfolgreiche Radverkehrsförderung vom Austausch, von konkreten Beispielen und von der Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg lebt.

Weitere Informationen zu den vorgestellten Themen

Umgestaltung Jägertorstraße: www.darmstadt.de/leben/mobilitaet/massnahmen-und-projekte/jaegertorstrasse

Deine Schule per Rad: www.deineschuleperrad.de

Bahn, Bus und Nahmobilität im Landkreis Darmstadt-Dieburg: www.darmstadt-dieburg-entdecken.de/aktiv/bahn-und-mobilitaet/bahn-bus-und-nahmobilitaet

Radverkehrsprojekte in Griesheim: www.griesheim.de/gewerbe-verkehr/mobilitaet/radverkehr

Meldeplattform Radverkehr: Meldeplattform-radverkehr.de

Wettbewerbsaufruf: „Vorher – Nachher: Die Meldung macht‘s“

Radfahren bedeutet weit mehr als reine Fortbewegung. Es steht für Lebensqualität, nachhaltige Mobilität und die aktive Mitgestaltung unserer Städte und Gemeinden. Genau hier setzt die Meldeplattform Radverkehr in Hessen an. Sie gibt Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre täglichen Erfahrungen auf dem Fahrrad einzubringen und so ganz konkret zur Verbesserung der Infrastruktur beizutragen.

Wer regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, kennt viele Stellen, an denen Wege sicherer, komfortabler oder besser instand gehalten werden könnten. Dieses Alltagswissen ist äußerst wertvoll. Über die Meldeplattform Radverkehr können solche Hinweise unkompliziert gemeldet werden, zum Beispiel Schäden an Radwegen, gefährliche Verkehrssituationen oder konkrete Verbesserungsvorschläge. Die Meldungen werden direkt an die zuständigen Stellen in den Kommunen weitergeleitet, sodass schnell reagiert und gezielt geplant werden kann. Bereits über 312 hessische Kommunen sind an die Plattform angeschlossen und nutzen die eingehenden Hinweise, um den Radverkehr bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Um dieses Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen, startet die Gesellschaft für Integriertes Verkehrs und Mobilitätsmanagement (ivm) eine besondere Mitmachaktion.

Wettbewerb für Kommunen
Kommunen sind eingeladen, ihre erfolgreich umgesetzten Maßnahmen für den Radverkehr zu präsentieren. Gesucht werden anschauliche Vorher Nachher Beispiele, die zeigen, wie konkrete Verbesserungen vor Ort umgesetzt wurden. Beiträge können bis zum 22. Mai 2026 per E-Mail an meldeplattform@ivm-rheinmain.de eingereicht werden. Die besten Projekte werden ausgezeichnet und im Rahmen der EUROBIKE in Frankfurt am Hessen Stand öffentlich vorgestellt.

Meldeaktion für Bürgerinnen und Bürger
Parallel dazu gibt es auch eine Meldeaktion für Bürgerinnen und Bürger. Wer im Zeitraum vom 1. bis 22. Mai 2026 eine Meldung über die Meldeplattform Radverkehr einreicht und den Teilnahmebedingungen zustimmt, nimmt automatisch an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es attraktive und hochwertige Preise rund ums Fahrrad. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden ebenfalls im Rahmen der EUROBIKE ausgezeichnet.

Kommunen sind herzlich eingeladen, die Aktion aktiv zu begleiten und über ihre eigenen Kanäle wie Website, Social-Media oder Newsletter darauf aufmerksam zu machen. So kann das gemeinsame Ziel, den Radverkehr in Hessen sicherer und attraktiver zu gestalten, noch mehr Menschen erreichen.

Weitere Informationen und Teilnahme unter: www.meldeplattform-radverkehr.de/wettbewerb

Neues Schulradroutennetz im Odenwaldkreis freigeschaltet

An der Schule am Sportpark in Erbach präsentierten der Erste Kreisbeigeordnete Oliver Grobeis, Erbachs Stadtrat Jürgen Volk sowie die beiden Mobilitätskoordinatoren Markus Linkenheil und Thomas Schuhmacher das neue Schulradnetz, das gemeinsam mit der Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) entwickelt wurde.

Das Schulradroutennetz ist speziell auf die Wege zur Schule abgestimmt und bietet möglichst sichere Verbindungen zwischen Wohngebieten und weiterführenden Schulen im Odenwaldkreis. Auf einer Gesamtlänge von 391 Kilometern werden alle neun weiterführenden Schulen, zwei Förderschulen und das Berufliche Schulzentrum miteinander verknüpft. Die Routen verlaufen auf der bestehenden Infrastruktur und wurden gezielt so ausgewählt, dass sie möglichst sicher, direkt und gut nachvollziehbar sind. Entlang der Strecken weisen sogenannte Aufmerksamkeitspunkte auf besondere Verkehrssituationen hin, etwa unübersichtliche Kreuzungen oder stark befahrene Abschnitte, und helfen Schülerinnen und Schülern, diese sicher zu bewältigen. Beauftragt mit der konkreten Planung war die Planersocietät, ein in der Radverkehrs- und Schulwegplanung erfahrenes Planungsbüro.

Das Projekt ist Teil des hessenweiten Schulradroutennetzes der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen. Ziel ist es, die selbstständige und sichere Mobilität von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Bereits mehr als 655 Schulen in Hessen sind an das Netz mit über 10.500 Kilometern angeschlossen.

Weitere Infos zum Schulradroutennetz- und planer gibt es unter: www.schulradrouten.de

Startsignal mit Fahrradklingel: In einem Innenhof der Schule am Sportpark freuen sich alle Beteiligten über die Freischaltung des Schulradroutennetzes. Stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler sind das (von links) Milina Iljutikov, Erva Kisir und Emil Brechenser. Hinter ihnen stehen (von links) Mariusz Rutkowksi (Schule am Sportpark) sowie die Schulleiterin Vesna Schmitz, Carolin Thelen (Staatliches Schulamt), Oliver Grobeis (Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent), Heike Mühlhans (ivm-Geschäftsführerin), Jürgen Volk (Stadtrat Erbach), Sebastian Weyrauch (Schulverwaltung Odenwaldkreis) und Markus Linkenheil (Nahmobilitätskoordinator Odenwaldkreis). Foto Stefan Toepfer/Kreisverwaltung Odenwaldkreis

Ortstermin an der Wingertschule für sichere Schulwege in der Stadt Dreieich

Der Termin markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Erarbeitung eines Schulmobilitätsplans für die Wingertschule. Dieser entsteht im Rahmen des Programms „Besser zur Schule“, an dem der Kreis Offenbach, die Stadt Dreieich sowie vier weitere Schulen seit Beginn des Jahres teilnehmen.

Der Schulweg ist für viele Kinder ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags. Besonders zu Beginn und am Ende des Unterrichts kommt es jedoch häufig zu unübersichtlichen Verkehrssituationen, weil sich Fuß-, Rad- und Busverkehr mit dem Bring- und Holverkehr der Eltern überlagern. Auch im Umfeld der Wingertschule zeigen sich solche Herausforderungen. Im Bereich der Pfaffengasse erschweren die Sackgassenlage und zusätzliche Wendevorgänge die Situation. Darüber hinaus stellen angrenzende Straßen wie die Neckarstraße und die Friedhofstraße besondere Anforderungen an sichere und gut geführte Schulwege. Vor diesem Hintergrund erarbeiten der Kreis Offenbach, die Stadt und die Wingertschule gemeinsam einen Schulmobilitätsplan, der gezielt auf die örtlichen Gegebenheiten eingeht. Ziel ist es, die Verkehrssituation insgesamt zu verbessern, sichere Wege zu stärken und den Bring- und Holverkehr klar und übersichtlich zu organisieren.

In dieser Woche fand an der Wingertschule ein Beratungstermin mit anschließendem Stadtspaziergang statt. Gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten des Kreises Offenbach, Alexander Böhn, sowie dem Dezernenten der Stadt Dreieich, Holger Dechert, gingen die Beteiligten zentrale Wege und Bereiche im Schulumfeld gemeinsam ab. Auch Schülerinnen und Schüler waren aktiv eingebunden und brachten ihre Perspektiven ein, indem sie Problemstellen auf ihren Schulwegen aufzeigten und erläuterten. Dabei wurden insbesondere kritische Stellen identifiziert, vor Ort bewertet und intensiv diskutiert. Im Fokus standen unter anderem unübersichtliche Verkehrssituationen, Querungsmöglichkeiten sowie der Bring- und Holverkehr. Die gewonnenen Eindrücke bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungsschritte und die Entwicklung konkreter Maßnahmen.

Auftakt für Schulmobilitätspläne in Dreieich

Im März 2026 ist das Projekt zur Erarbeitung eines integrierten Schulmobilitätsplans an der Wingertschule gestartet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Neuordnung des Bring- und Holverkehrs sowie der Verbesserung der Sicherheit im direkten Schulumfeld. Ziel ist es zudem, das Sicherheitsgefühl der Eltern zu stärken und so langfristig eigenständige Schulwege zu fördern. Die Koordination des Gesamtprojekts übernimmt die Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm), die fachliche Ausarbeitung erfolgt durch das Büro Mobilitätslösung aus Darmstadt. Schulmobilitätspläne bündeln dabei vielfältige, aufeinander abgestimmte Maßnahmen – von infrastrukturellen Anpassungen und verkehrsorganisatorischen Lösungen bis hin zu Angeboten der Mobilitätsbildung.

Das Programm „Besser zur Schule“

Seit dem Jahr 2018 wurden durch die ivm gemeinsam mit über 120 Schulen erfolgreiche Prozesse zur Entwicklung integrierter Schulmobilitätspläne angestoßen und abgeschlossen. Das Programm „Besser zur Schule“ erfreut sich dabei zunehmender Beliebtheit und ist weit in den Kommunen sowie Landkreisen in der Region Frankfurt RheinMain sowie in ganz Hessen verankert. Schulen, Schulträger und Kommunen in der Region Frankfurt RheinMain und Hessen können kostenfrei an dem Beratungsprogramm teilnehmen, um den Verkehr von und zu Schulen nachhaltiger, sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten. Informationen zum Beratungsprogramm sind zu finden unter: www.BesserZurSchule.de.

Foto: © Mobilitätslösung

DECOMM 2026

Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit inspirierenden Fachvorträgen, praxisnahen Beispielen und vielfältigen Möglichkeiten zum Austausch über die Zukunft der Mobilität. Die Konferenz richtet sich an ein Fachpublikum aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft sowie aus der Stadt- und Verkehrsplanung und an engagierte Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft. Unter dem diesjährigen Motto „Mobilität prägt den Alltag in Städten, in ländlichen Räumen und in den vielfältigen Übergangsbereichen dazwischen“ stehen insbesondere die Erfolgsfaktoren für wirksames Mobilitätsmanagement in unterschiedlichen räumlichen Kontexten im Fokus.

Die ivm bringt ihre fachliche Expertise aktiv in das Konferenzprogramm der DECOMM 2026 ein und gestaltet den Austausch zu zentralen Themen des Mobilitätsmanagements durch Moderationen und Diskussionsbeiträge maßgeblich mit. Darüber hinaus ist sie als Aussteller mit einem eigenen Stand vertreten und wirkt als Mitveranstalterin sowie Partnerin der DECOMM 2026 mit:

Im Fachforum „Langfristig vernetzt statt kurzfristig gedacht – was Betriebliches Mobilitätsmanagement erfolgreich macht“ übernimmt Christine Breser, Fachbereichsleitung bei der ivm, die Moderation und begleitet die Diskussion zu nachhaltigen Strategien und Erfolgsfaktoren im Betrieblichen Mobilitätsmanagement.

Im Fachforum „Vom SUMP in die Umsetzung – in Frankfurt und mit der Region“ moderiert Heike Mühlhans, Geschäftsführung bei der ivm, den Austausch zu konkreten Umsetzungsschritten und regionaler Zusammenarbeit im Kontext nachhaltiger urbaner Mobilitätspläne.

An der Podiumsdiskussion „Die Mobilitätswende im Ressourcen-Check: Wie gelingt die Transformation in schwierigen Zeiten?“ beteiligt sich Heike Mühlhans zudem als Podiumsteilnehmerin und bringt die Perspektive der ivm in die Diskussion um aktuelle Herausforderungen und Lösungswege ein.

Weiterhin ist die ivm mit einem eigenen Stand auf der Konferenz vertreten. Dort präsentiert u. a. das Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement das Programm „Besser zur Schule“. Im Fokus stehen dabei die zentralen Angebote: das Beratungsprogramm zur Entwicklung und Umsetzung von Schulmobilitätsplänen und -konzepten, das Schulradroutennetz gemeinsam mit dem Schulradroutenplaner für möglichst sichere und eigenständig nutzbare Schulwege sowie der Wettbewerb „Schulradeln“, der Schülerinnen und Schüler zur aktiven Mobilität motiviert und das Fahrradfahren im Alltag stärkt.

Weitere Informationen unter: www.depomm.de

Bild: © DEPOMM

Anmeldestart für den Wettbewerb Schulradeln 2026

Im vergangenen Jahr beteiligten sich 421 Schulen mit rund 29.000 Radfahrenden am Wettbewerb Schulradeln und setzten damit ein starkes Zeichen für eigenständige und nachhaltige Mobilität. Gemeinsam wurden beeindruckende 3.200.000 Kilometer gesammelt. Genau diesen Rekord gilt es nun zu knacken. Ab dem 1. Mai startet der hessenweite Wettbewerb unter dem Motto „Auf die Räder, fertig, los!“ in eine neue Runde.

Seit dem 11. März können sich Kommunen über die STADTRADELN-Webseite anmelden. Innerhalb von drei Wochen sammeln Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Schule oder bewerben sich mit kreativen Ideen um die Auszeichnung für die „beste Fahrradaktion“.

Kreise, Kommunen und Schulen können bald wieder kostenfrei Werbematerial bei der ivm bestellen, um noch mehr Teilnehmende zu gewinnen. Dabei sind alle eingeladen, den Wettbewerb aktiv zu bewerben und möglichst viele Menschen fürs Radfahren zu begeistern.

Ausgezeichnet werden Schulen in den bewährten Kategorien:

  • Radelaktivste Schule: die Schule mit den meisten Gesamtkilometern.
  • Radelaktivste Grundschule: die Grundschule mit den meisten Gesamtkilometern.
  • Schule mit den radelaktivsten Teilnehmenden: die Schule mit den meisten Kilometer pro Teilnehmerin und Teilnehmer bei mindestens 20 Teilnehmenden.
  • Größtes Team: die Schule, die im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl die meisten Personen zum Mitmachen motivieren konnte.

Zusätzlich wird die beste Fahrradaktion zum Thema „Fahrrad und Schule“ gesucht. Einsendeschluss für kreative Beiträge ist der 1. Oktober 2026.

Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es hier.

Kreise, Kommunen und Schulen können kostenfrei Werbematerial zum Schulradeln hier bestellen.

Main-Taunus-Kreis ist „Vorbildlich mobil“

Täglich pendeln rund 145.000 Beschäftigte in den oder aus dem Main-Taunus-Kreis zu ihren Arbeitsstätten. Der überwiegende Teil nutzt dabei weiterhin den Pkw. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens rücken nachhaltige und aktive Mobilitätsformen stärker in den Fokus. Ein professionell aufgestelltes betriebliches Mobilitätsmanagement gewinnt daher in der Wirtschaftsregion Frankfurt RheinMain zunehmend an Bedeutung. Flexible Angebote, eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sowie die Förderung von Rad- und Fußverkehr tragen dazu bei, Standorte zukunftsfähig und attraktiv zu gestalten.

Vor diesem Hintergrund hat die Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main die Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises mit dem Prädikat „Vorbildlich mobil“ ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit das anhaltende freiwillige Engagement für nachhaltige Mobilitätsmaßnahmen.

Die Kreisverwaltung hat sich intensiv mit ihrer eigenen Mobilitätssituation auseinandergesetzt und dabei am Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ der ivm teilgenommen. Bereits im Jahr 2017 wurde ein umfassendes Konzept erarbeitet, das darauf abzielt, Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und gleichzeitig die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem die Einführung eines JobTickets, ein strukturiertes Dienstreisemanagement sowie die Anpassung des betrieblichen Fuhrparks.

Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle der Kreisverwaltung als Vorreiterin im Main-Taunus-Kreis. Ein modernes Mobilitätskonzept trägt nicht nur zur Reduzierung von Verkehr und Emissionen bei, sondern stärkt auch die Zufriedenheit der Beschäftigten und die Wettbewerbsfähigkeit des öffentlichen Arbeitgebers.

Das Programm „Besser zur Arbeit“

Das Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ begleitet seit 2010 öffentliche Arbeitgeber, Unternehmen und Hochschulen bei der Entwicklung maßgeschneiderter Mobilitätskonzepte. In enger Abstimmung mit den Verantwortlichen vor Ort werden individuelle Strategien entwickelt, die unabhängig von Standort, Größe oder Branche auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das Programm unterstützt dabei, das Mobilitätsverhalten systematisch zu analysieren und gezielte Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der betrieblichen Mobilität umzusetzen. Seit dem Start konnten mehr als 150 Arbeitgeber und Hochschulen mit rund 150.000 Beschäftigten und Studierenden ihre Mobilitätsstrategien erfolgreich weiterentwickeln.

Weitere Informationen unter www.besserzurarbeit.de

Bild: © Main-Taunus-Kreis
v. l. n. r.: Marco Dienst, Straßenverkehrsamt; Klaus-Stefan Ruof, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main; Johannes Baron, Kreisbeigeordneter; Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm; Cornelia Wienen-Zahn, Nahmobilitätsbeauftragte im Straßenverkehrsamt; Christine Breser, Projektleiterin bei der ivm

Neu-Isenburg übernimmt Vorreiterrolle im Radverkehr

Pünktlich zum Start der Radsaison wurden an den ersten rund 20 Masten der Radwegweiser in Neu-Isenburg Aufkleber mit QR-Codes angebracht. Ist ein Schild beschädigt, verschmutzt, zugewachsen, umgefallen oder nicht mehr lesbar, können Radfahrende den QR-Code am Pfosten einfach scannen und gelangen direkt zur passenden Eingabemaske auf der Meldeplattform Radverkehr. Der Standort ist bereits automatisch vorausgewählt, sodass nur noch die passende Kategorie ausgewählt werden muss. Optional können Fotos und Kontaktdaten ergänzt werden. So lässt sich eine Schadensmeldung schnell und unkompliziert übermitteln.

Bislang war es oft aufwendig herauszufinden, wer für eine beschädigte Beschilderung zuständig ist, zum Beispiel Hessen Mobil, der Kreis, die Stadt oder der Regionalpark RheinMain. Die QR-Code-Aufkleber erleichtern diesen Prozess deutlich. Sie ermöglichen es, die Meldeplattform Radverkehr direkt vor Ort zu nutzen und Hinweise ohne Umwege weiterzugeben. Gleichzeitig bleibt die Plattform die zentrale Anlaufstelle, um weitere Mängel und Hinweise rund um Radwege und Radinfrastruktur zu melden, etwa Schäden auf dem Weg, Hindernisse oder Verbesserungsvorschläge.

Nach einer erfolgreichen Pilotphase soll der Ansatz schrittweise auf weitere Kommunen im Kreis Offenbach und perspektivisch in ganz Hessen ausgeweitet werden. Den Anfang machen Hessen Mobil mit der Ausstattung der Hessischen Radfernwege, die Stadt Fulda sowie weitere Landkreise in der Region Frankfurt RheinMain. Weitere interessierte Städte und Landkreise können sich direkt bei der ivm melden.

Die Meldeplattform Radverkehr

Die Meldeplattform Radverkehr wird vom Land Hessen finanziert und durch die ivm betrieben sowie kontinuierlich weiterentwickelt. Inzwischen nutzen mehr als 320 Städte und Gemeinden in Hessen das System. Über die Web-Anwendung oder die App des Radroutenplaner Hessen lassen sich Meldungen in nur drei Schritten einreichen – hessenweit und ganz ohne Recherche und ohne Kenntnis der lokalen Zuständigkeiten.

Weitere Informationen zur Meldeplattform Radverkehr: www.meldeplattform-radverkehr.de