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Archive: News

IVM.UM.NEUN: Zukunft Mobilität in Hessen – Eine verkehrspolitische Runde

Anmeldung und Zugangsdaten:
Sofern Sie an der Veranstaltung am 17.04.2024 teilnehmen möchten,
melden Sie sich gerne bis zum 15.04.2024 per → E-Mail bei uns.
Die Veranstaltung findet online über Webex statt. Die Einwahldaten senden wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung zu.

Hintergrund zur Veranstaltungsreihe:
Im Rahmen unserer Arbeit und insbesondere bei zwei Förderprojekten „MOBITAT – Wohnen und Arbeiten 2050“ und „PendelLabor“ haben wir uns den Fragen gestellt, wie Pendelmobilität nachhaltig gestaltet werden kann, wie Nachhaltigkeitsaspekte in Planungs- und Entscheidungsprozessen verankert werden können und wie wir die Menschen erreichen. Die Projekte enden, das Thema der nachhaltigen Mobilität ist weiterhin aktuell.

Jeden dritten Mittwoch im Monat um 9:00 Uhr gibt es für jeweils 1 Stunde einen Impuls zur Pendelmobilität aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Mit dieser digitalen Veranstaltungsreihe möchten wir auch über die Förderprojekte hinaus Aspekte zum Pendelverkehr in unserer Region aufgreifen und vertiefen, in den Austausch treten und gemeinsam Ideen entwickeln.

IVM.UM.NEUN zum Länderübergreifenden Mobilitätskonzept

Anmeldung und Zugangsdaten:
Sofern Sie an der Veranstaltung am 20.03.2024 teilnehmen möchten,
melden Sie sich gerne per → E-Mail bei uns.
Die Veranstaltung findet online über Webex statt. Die Einwahldaten senden wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung zu.

Hintergrund zur Veranstaltungsreihe:
Im Rahmen unserer Arbeit und insbesondere bei zwei Förderprojekten „MOBITAT – Wohnen und Arbeiten 2050“ und „PendelLabor“ haben wir uns den Fragen gestellt, wie Pendelmobilität nachhaltig gestaltet werden kann, wie Nachhaltigkeitsaspekte in Planungs- und Entscheidungsprozessen verankert werden können und wie wir die Menschen erreichen. Die Projekte enden, das Thema der nachhaltigen Mobilität ist weiterhin aktuell.

Jeden dritten Mittwoch im Monat um 9:00 Uhr gibt es für jeweils 1 Stunde einen Impuls zur Pendelmobilität aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Mit dieser digitalen Veranstaltungsreihe möchten wir auch über die Förderprojekte hinaus Aspekte zum Pendelverkehr in unserer Region aufgreifen und vertiefen, in den Austausch treten und gemeinsam Ideen entwickeln.

Kontinuität und Aufbruch

Die ivm GmbH berät die Gebietskörperschaften und Aufgabenträger in der Region Frankfurt RheinMain in allen Fragen der Mobilität. Sie entwickelt Mobilitäts- und Verkehrs­managementangebote sowie -konzepte und setzt diese gemeinsame mit ihren Partnern um. Dabei fördert die ivm die Zusammenarbeit im Verkehrs- und Mobilitätsmanagement der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz, der Landkreise und Städte in der Region Frankfurt RheinMain sowie im Rhein-Verkehrsverbund. Menschen machen nicht an administrativen Grenzen halt, Nachhaltigkeitsziele können nur gemeinsam erreicht werden und hierzu leistet die ivm einen zentralen Beitrag.

Mit den Beratungsprogrammen „Besser zur Arbeit“ und „Besser zur Schule“ hat die ivm zwei zentrale Beratungsangebote für das regionale Mobilitätsmanagement etabliert. Der Radroutenplaner Hessen und die Meldeplattform Radverkehr unterstützen die Radverkehrsförderung in den Kommunen und im Rahmen des zuständigkeitsübergreifenden Verkehrsmanagements erarbeitet die ivm derzeit für alle Landkreise und Städte in der Region, Hessen Mobil und unter Beteiligung der Autobahn GmbH zuständigkeitsübergreifend Strategien für eine verträgliche Steuerung und Lenkung notwendiger Verkehre in der Region.

„Um die Verkehrswende aktiv für die Region mit gestalten zu können, braucht es starke Partner in der Region. Ich sehe die ivm mit der Doppelspitze für die nun anstehenden Herausforderungen und die damit erforderliche strategische Weiterentwicklung der Gesellschaft gut aufgestellt,“ so der Aufsichtsrastvorsitzende und Landrat des Hochtaunuskreises Ulrich Krebs.

„Die Verkehrswende in der Stadt Frankfurt am Main kann nur gemeinsam mit der Region gelingen“, ergänzt Wolfgang Siefert, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt. „Als regionale Gesellschaft kann die ivm mit ihrem breit aufgestellten Gesellschafterkreis koordinierend und moderierend in die Region wirken. Mit beiden Geschäftsführerinnen sehen wir die ivm sowohl fachlich wie auch organisatorisch gut gerüstet“.

Besser zur Arbeit Fachkonferenz

Unser Programm

12:00 Uhr Check-In, Imbiss, Ausstellung
12:30 Uhr Begrüßung
12:45 Uhr „Besser zur Arbeit – Betriebliche Mobilität gemeinsam gestalten“

Christine Breser, Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) Region Frankfurt RheinMain

13:15 Uhr Das Prädikat Vorbildlich Mobil
Im Jahr 2023 auditierte Arbeitgeber stellen sich vor: Stadtverwaltung Rüsselsheim, Eren Gül, Stadtverwaltung Neu-Isenburg, Karin Rohde und Dr. Markus Bucher, Lahn-Dill-Kreis, Ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Andrea Biermann (angefragt)
14:00 Uhr Handlungsfelder in den Blick genommen
– Kurzimpulse und 2 aktive Austauschrunden:
„Deutschland(Job)-Ticket oder JobTicket?“, Ralph Joly, Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation„Prädikat Vorbildlich Mobil – Der Auditprozess“, Catrin Geier, IHK Darmstadt Rhein-Main-Neckar „Fahrgemeinschaften – eine Möglichkeit der effizienten Pkw-Nutzung“, Yvonne Grein, Rheingau-Taunus-Kreis „Die Landesinitiative bike+business – Angebote an Unternehmen“, Yasmin Hameed, ifok „DeinArbeitsweg.de und BesserMonitor – Einsatz im Unternehmen und in der Verwaltung“, Svenja Weber, ivm Region Frankfurt RheinMain „Mit Mobilitätsexperimenten den Umstieg erleichtern“, Dr. Luca Nitschke, ISOE
15:00 Uhr Kaffeepause, Ausstellung
15:30 Uhr „Wir ziehen um – Betriebliches Mobilitätsmanagement bei Standortwechseln“
Impulse von und Podiumsgespräch mit Nils Henecka, Nestlé Deutschland AG, Martin Heyd, Riese und Müller, Eva Langmann-Klement, Bridgestone Europe NV/SA, Linus Gleisberg, Wirtschaftsförderung Frankfurt am Main
16:45 Uhr Zusammenfassung und Verabschiedung
17:00 Uhr Ende der Konferenz

Programmbegleitende Ausstellung

Informieren Sie sich über DeinArbeitsweg.de, den BesserMonitor, die Landesinitiative bike+business, den Radroutenplaner Hessen, die Meldeplattform Radverkehr und die Mobilitätsexperimente aus dem Förderprojekt PendelLabor.

Anmeldung bis zum 06.09.2023 bitte per Email an BMM@ivm-RheinMain.de.

Einladung und Programm
20230913_Fachkonferenz_BesserzurArbeit

Fotohinweis

Bei der Konferenz werden Fotos gemacht. Diese werden im Rahmen unserer Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in Printmaterialien, Webseiten und Social Media-Kanälen verwendet. Mit Anmeldung zur Konferenz stimmen Sie einer Verwendung der Fotos zu oben genannten Zwecken zu. Diese Zustimmung beinhaltet auch eine Nutzung des Bildmaterials im Beteiligungsbericht des Landes Hessen.

Hinweis zur Anreise

Im HOLM ist nur eine sehr begrenzte Anzahl an Stellplätzen verfügbar.
Für die Anreise empfehlen wir daher, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Die S-Bahn-Station Gateway Gardens befindet sich direkt gegenüber dem Eingang zum HOLM. Weitere Informationen zur Anreise finden Sie auch unter:
HOLM | Kontakt und Anfahrt zum House of Logistics and Mobility (frankfurt-holm.de).

Zu Besser zur Arbeit

Besser zur Arbeit ist das an öffentliche und private Arbeitgeber gerichtete Beratungsprogramm zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in der Region Frankfurt RheinMain und Mittelhessen. Gemeinsam mit unseren Partnern unterstützen wir Arbeitgeber bei der Erarbeitung und Umsetzung passgenauer, betrieblicher Mobilitätskonzepte. Das Beratungsangebot ist eingebettet in unsere Netzwerke bestehend aus dem Rhein-Main-Verkehrsverbund, den lokalen Nahverkehrsgesellschaften und den Industrie- und Handelskammern sowie weiteren öffentlichen Akteuren aus Kommunen und Kreisen in der Region Frankfurt RheinMain. Weitere Informationen finden Sie unter: www.BesserZurArbeit.de.

Pendellabor Abschlusskonferenz

Die Pendellabor-Abschlusskonferenz findet

am 31.10.2023 von 10.00 – 16.30 Uhr

im House of Logistics and Mobility, Bessie-Coleman-Str. 7, 60549 Frankfurt am Main

statt.

Geplantes Programm

  • Begrüßung
  • Die PendelLabor Botschaften
  • Vor welchen Herausforderungen steht die Region? – Podiumsdiskussion mit Experten aus der Praxis
  • Pendelgeschichten – Ergebnisse aus den sozialempirischen Untersuchungen
  • Das ideale Maßnahmenbündel – Wirkungen entfalten
  • Vertiefter Einblick in die Planungspraktiken und das Planspiel
  • Das Pendellabor verstetigen – ein Ausblick
  • Abschluss
  • Ausstellung verwandter Projekte und Initiativen im Foyer

Das genaue Programm und die Agenda wird Anfang September veröffentlicht.

Fotohinweis

Im Rahmen der Veranstaltung werden Fotos gemacht, die wir für unsere Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, auch Social Media verwenden. Mit Anmeldung und Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie dieser Veröffentlichung automatisch zu. Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, teilen Sie uns dies bitte mit Anmeldung mit.

Anmeldung zur Pendellabor-Abschlusskonferenz

Per E-Mail an das Pendellaborteam bei der ivm.

Veranstaltungseinladung als pdf

Hinweis zur Anreise

Im HOLM ist nur eine sehr begrenzte Anzahl an Stellplätzen verfügbar.
Für die Anreise empfehlen wir daher, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Die S-Bahn-Station Gateway Gardens befindet sich direkt gegenüber dem Eingang zum HOLM. Weitere Informationen zur Anreise finden Sie auch unter:
HOLM | Kontakt und Anfahrt zum House of Logistics and Mobility (frankfurt-holm.de).

Zum Projekt

Im vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekt „PendelLabor – Wege zu einer nachhaltigen Stadt-Umland-Mobilität am Beispiel der Region Frankfurt Rhein-Main“ untersuchen wir, ein Team aus Wissenschaftler*innen und Partnern aus der Praxis am Beispiel der Rhein-Main Region, wie Pendeln zum/vom Arbeitsplatz oder Ausbildungsort nachhaltiger werden und die Veränderung des Pendelverkehrs einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten kann.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie auf der Projektwebseite unter www.pendellabor.de.

Projektpartner

Institut für Sozialökologische Forschung (ISOE) – Verbundkoordinator

Hochschule RheinMain Wiesbaden

TU Dortmund – Fachgebiet Stadt- und Raumplanung

Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain

Assozierte Partner

Stadt Frankfurt am Main

Regionalverband Frankfurt RheinMain

Siegerehrung Schulradeln 2022

Bild: ivm/Marc Jacquemin

Der Wettbewerb wird vom Hessischen Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Integrierten Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm) und dem Klima-Bündnis durchgeführt und ist eingebettet in die Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN. Die Schulteams müssen innerhalb von drei Wochen mit möglichst vielen Teilnehmern möglichst viele Kilometer sammeln oder mit kreativen Aktionen etwas für den Radverkehr in ihrer Stadt tun.

Rund 300 Schulen fuhren 2022 um die Preise für

  • die meisten gefahrenen Kilometer,
  • das größte Team,
  • den höchsten Durchschnittswert pro Teilnehmer bzw. Teilnehmerin,
  • das beste Fahrradprojekt.

Siegerin in der Disziplin „Radelaktivste Schule“ wurde mit 143.337,1 Kilometern die Gerhart-Hauptmann-Schule aus Griesheim. Platz zwei belegte die Kurt-Schumacher-Schule Karben. Die Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt kam auf den dritten Platz. Alle Gewinnerschulen dieser Kategorie haben in Summe fast 400.000 km in drei Wochen gesammelt. „Die Schulen liefern wie immer einen großen Beitrag für die Kommunalwettbewerbe und sind oftmals auch Kilometersieger beim STADTRADELN – und das mit Abstand“, sagte André Muno vom Klima-Bündnis.

Die Gerhart-Hauptmann-Schule aus Griesheim und die Kurt-Schumacher-Schule Karben führten auch  in der Kategorie „größtes Team“, gefolgt von der Friedrich-Ebert-Schule aus Pfungstadt. Beim Durchschnittswert siegte die Herrmann-Ehlers-Schule aus Wiesbaden mit 520 Kilometern je Teilnehmenden. Die Dreieichschule Langen und die Schule am Kiefernwäldchen Griesheim liegen dahinter auf Platz 2 und 3 mit jeweils rund 340 Kilometern je Teilnehmenden. In der Sonderwertung für die Grundschulen gingen die Plätze eins und zwei erneut nach Oberursel (Grundschule Weißkirchen und Burgwiesenschule), auf Rang drei folgte die Wiesengrundschule Leihgestern aus Linden.

Den Hauptpreis für das kreativste Fahrradprojekt erhielt das Schuldorf Bergstraße aus Seeheim-Jugenheim, gefolgt von der Marienschule Limburg und der Martin-Buber-Schule Gießen. Sonderehrungen gab es für das Gymnasium Michelstadt und das Gymnasium Philippinum aus Weilburg.

„Nicht nur die Kilometerleistung hat all unsere Erwartungen übertroffen“, sagte ivm-Geschäftsführerin Heike Mühlhans, „auch die kreative Wettbewerbskomponente zeigt, wieviel Kreativität und Engagement im Radfahren steckt.“ Die ivm wird von den kreisfreien Städten und Landkreisen, den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz sowie dem Rhein-Main-Verkehrsverbund getragen und erarbeitet Maßnahmen für ein integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in der Region Frankfurt RheinMain.

Der Wettbewerb zählt zum Angebot des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement, das das Land Hessen bei der ivm eingerichtet hat. „Wir unterstützen damit Schulen, Schulträger und Kommunen dabei, Kinder und Jugendliche zu einer eigenständigen Mobilität zu führen“, erläuterte Minister Al-Wazir. „Die Angebote des Fachzentrums haben sich nach den ersten fünf Jahren etabliert und werden sehr gut angenommen. Daher fördert das Land die Arbeit und Projekte des Fachzentrums weiterhin bis Ende 2026 mit 750.000 Euro pro Jahr.“ Die Angebote des Fachzentrums sind für Schulen, Schulträger und Kommunen kostenfrei.

Ein weiteres Angebot ist der Schülerradroutenplaner, eine online-Plattform, die Schülerinnen und Schülern einen sicheren Weg mit dem Fahrrad zur Schule weist.

„Der Wettbewerb Schulradeln und das Schülerradroutennetz sind wichtige Bausteine in der Radverkehrsförderung an Schulen und dienen so neben einer ganzen Reihe von Angeboten als guter Einstieg in die Förderung einer nachhaltigen Mobilität von Kindern und Jugendlichen“, sagte ivm-Geschäftsführerin Heike Mühlhans. „Auf dem Weg zur Schule mit dem Fahrrad sammeln die Schülerinnen und Schüler wichtige Erfahrungen.“ Damit die jungen Radlerinnen und Radler sicher dabei unterwegs sein können, kümmert sich sie ivm bereits seit 2012 um die Erarbeitung von qualitätsgesicherten Schülerradroutennetzen. Mittlerweile liegen für 610 weiterführende Schulen in insgesamt 16 Landkreisen und allen kreisfreien Städten in Hessen die Schülerradroutennetze vor.

Alle Informationen und Teilnahmebindungen zum Wettbewerb Schulradeln gibt’s unter  www.schulradeln.de

Für eine sichere und eigenständige Mobilität für Kinder und Jugendliche unterstützt das Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement Schulen, Schulträger und Kommunen
www.besserzurschule.de

Passende Routen für den Weg mit dem Rad zur Schule findet man im Schulradroutenplaner unter www.schuelerradrouten.de

Kontakt
Stefanie Hartlep
Nils Böttge

Rüsselsheim ist Vorbildlich Mobil

Prädikat „Vorbildlich Mobil“ für die Stadt Rüsselsheim, Audit im Rathaus der Stadt Rüsselheim am 9.05.2023, Unser Bild zeigt (von links): Daniel Theobald (IHK), Heike Mühlhans, (ivm Geschäftsführerin), Nils Kraft (Stadtrat Stadt Rüsselsheim), Sebastian Renner (Team Mobilität Stadt Rüsselsheim) mit Urkunde und dem Lastenfahrrad der Stadtverwaltung. Bild: Thomas Neu / IHK Darmstadt

Grundstein zur Verstetigung des betrieblichen Mobilitätsmanagements gelegt

Stadtrat Nils Kraft sagt: „Wir freuen uns über die Auszeichnung für das zukunftsorientierte betriebliche Mobilitätsmanagement der Stadt. Damit wird unter anderem anerkannt, dass die Stadt ein JobTicket eingeführt hat und außerdem einen Elektro-Fahrzeugpool für Dienstwege zur Verfügung stellt.“ Die Stadt habe zudem zur Förderung der Radnutzung auf Arbeits- und Dienstwegen Dusch- und Umkleidemöglichkeiten eingerichtet und am bestehenden Fahrradkäfig am Rathaus eine Fahrradreparaturstation installiert. „Das Audit, das in dieses Prädikat gemündet ist, ist nun ein Baustein zur Verstetigung. Die Stadt will die nachhaltige Mobilität auf Arbeits- und Dienstwegen in den kommenden drei Jahren weiter fördern und will auch Vorbild für andere Arbeitgeber in Rüsselsheim sein.“

Gesundheitsförderung und Klimaschutz

Die Stadtverwaltung hat bereits 2019 am Programm „Besser zur Arbeit“ teilgenommen, ein Angebot der ivm und der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar. Ziel war es, die Beschäftigten dazu zu motivieren, mit dem ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Dadurch können sie die eigene Gesundheit fördern und auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dafür habe sie die Mobilität und die Rahmenbedingungen analysiert, Potenziale identifiziert und ein Mobilitätskonzept mit verschiedenen Maßnahmen erarbeitet.

Abteilung Mobilität koordiniert verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit

Als wegweisend habe sich erwiesen, dass die Stadt Rüsselsheim am Main im Jahr 2020 eine Abteilung für Mobilität geschaffen habe, die an zukunftsorientierten Lösungen arbeite. In der Abteilung Mobilität läuft die Organisation zur Umsetzung der Ziele und Maßnahmen zusammen. Für die verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit soll ein Arbeitskreis zum betrieblichen Mobilitätsmanagement geschaffen werden. Die Beschäftigten der Stadt sollen weiterhin durch Wettbewerbe wie das Stadtradeln zu einer nachhaltigeren Verkehrsmittelwahl motiviert werden.

34 % der Beschäftigten nutzen bereits den Umweltverbund für den Arbeitsweg

Aktuell kommen bereits 34 Prozent der Beschäftigten mit dem Rad, dem ÖPNV oder zu Fuß zur Arbeit. Damit auch auf kurzen Dienstgängen im Nahbereich eine nachhaltige Mobilität erfolgt, sollen verstärkt Dienstpedelecs genutzt werden, die den Fahrzeugpool in Kürze ergänzen werden. Auch die Verbesserung der Information und Kommunikation rund um die Mobilitätsangebote, sowohl für die Beschäftigten als auch für Bürgerinnen und Bürger, hat sich die Stadt auf die Fahnen geschrieben. Der Vorbildfunktion ist sich die Stadt bewusst und sie möchte dies zukünftig auch stärker nutzen, um Arbeitgeber in Rüsselsheim für das betriebliche Mobilitätsmanagement zu gewinnen.

Mitarbeitergewinnung und Erreichbarkeit

„Mit unserer Beratung unterstützen wir Arbeitgeber dabei, dass Mobilitätsverhalten ihrer Beschäftigten zu analysieren und passgenaue Mobilitätskonzepte zur Verbesserung der betrieblichen Mobilität zu erarbeiten und umzusetzen“, sagt Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm. „Gerade im Wettbewerb um qualifizierte und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die gute Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen ein wichtiger Standortfaktor.

Audit „Vorbildlich Mobil“ hat Signalwirkung

„Die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar bietet Arbeitgebern an, ihr Engagement für eine bessere Mobilität durch das ‚Prädikat Vorbildlich Mobil‘ auszeichnen zu lassen. Neben der transparenten Analyse und Bewertung des Maßnahmenkatalogs erleben wir immer wieder, dass das Audit auch eine Signalwirkung hat. Nach außen, da die Arbeitgeber damit natürlich auch werben können. Aber auch nach innen: es motiviert letztlich bis auf Mitarbeiterebene, möglichst viele Maßnahmen umzusetzen und das Thema Betriebliches Mobilitätsmanagement stetig weiterzuentwickeln“, erläutert Daniel Theobald, Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmen und Standort der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar.

Beratungsangebot Besser zur Arbeit für erfolgreiches Mobilitätsmanagement

Das für Arbeitgeber in der Region kostenfreie Beratungsprogramm zum betrieblichen Mobilitätsmanagement setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: einer individuellen Beratung bei den Arbeitgebern zur Erstellung eines passgenauen Mobilitätskonzepts und einem begleitenden Workshopprogramm in der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar. Mobilitätskonzepte umfassen ein breites Maßnahmenspektrum: JobTickets, Förderung von Fahrgemeinschaften, Verbesserung der Fahrradinfrastruktur sowie Informations- und Kommunikationsstrategien. Dabei werden immer die Besonderheiten des Standorts berücksichtigt, so dass maßgeschneiderte Maßnahmenpakete entwickelt werden.

Die ivm und die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar ermöglichen Arbeitgebern im Kreis Groß-Gerau, im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in der Stadt Darmstadt, die Teilnahme am kostenfreien Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ sowie die Zertifizierung durch das “Prädikat Vorbildlich Mobil”. Ansprechpartnerinnen für Arbeitgeber, die ihre Mitarbeitermobilität nachhaltig verbessern wollen, sind Christine Breser  oder Catrin Geier

Weitere Informationen zum Beratungsprogramm unter www.BesserZurArbeit.de

Schulradelnsieger im Kreis Offenbach

Foto: ivm; Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, Frau Müller-Schamell (stellv. Schulleiterin Einhardschule), Stefanie Hartlep (ivm), Nils Böttge (ivm) und Vertreterinnen und Vertreter der Einhardschule Seligenstadt und der Carl-Orff-Schule Rodgau

Die Titelverteidigerin, Einhardschule Seligenstadt, sicherte sich mit 311 Teilnehmenden und fast 41.000 Radkilometern zum siebten Mal in Folge „Gold“ in der Kreiswertung. Die Plätze zwei und drei gingen an das Adolf-Reichwein-Gymnasium Heusenstamm mit 39.075 Kilometern und 199 Teilnehmenden und die Carl-Orff-Schule Rodgau, die mit 11.579 Kilometern und 64 Teilnehmenden auf dem 3. Platz gelandet sind.

Darüber hinaus haben 17 weitere Schulen aus dem Kreis Offenbach erfolgreich teilgenommen, so viele wie noch nie. Damit hat sich der Wettbewerb Schulradeln zu einer festen Größe im Kalender der Schulen etabliert. „Alle Schulen sind auch in diesem Jahr wieder aufgerufen, kräftig in die Pedale zu treten. Schulen, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte können so wieder zeigen, welches Potenzial im Radfahren steckt“, betonte Claudia Jäger.

Wettbewerb seit 2015 – Einhardschule von Beginn an dabei

„Seit 2015 hat sich das Schulradeln in Hessen nicht nur als Wettbewerb, sondern das Radfahren zur Schule und in der Freizeit allgemein als eine attraktive Form der Nahmobilität für Schülerinnen und Schüler etabliert“, resümierte Stefanie Hartlep, Projektleiterin bei der ivm, den Erfolg des Schulradelns.

Der Wettbewerb Schulradeln, der unter www.schulradeln.de umfassend beschrieben ist, ist einer von sechs Angebotsbausteinen des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement, das das Land Hessen bei der ivm ehttps://www.schulradeln.deingerichtet hat. „Damit werden Schulen, Schulträger und Kommunen bei der Umsetzung eines schulischen Mobilitätsmanagements unterstützt und die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen mit einem breiten Angebot gefördert“, erklärt Stefanie Hartlep die Idee des Fachzentrums, über das die Seite www.besserzurschule.de informiert.

Der Wettbewerb Schulradeln


Der Wettbewerb Schulradeln wird seit 2015 jährlich gemeinsam von der ivm und dem Klimabündnis e.V. durchgeführt. Der Wettbewerb ist in das Stadtradeln eingebunden. Gesucht werden die fahrradaktivsten Schulen. Ausgezeichnet werden Schulen in insgesamt 3 Kategorien sowie einer Sonderkategorie für die fahrradaktivste Grundschule.

Neben einer Prämierung der Hessensieger werden auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städten die jeweiligen Gewinnerschulen ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.schulradeln.de.

Besser zur Schule

Das Land Hessen hat im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) das „Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement“  bei der ivm eingerichtet. Das Fachzentrum unterstützt Schulen, Schulträger und Kommunen bei der Einführung und Umsetzung eines schulischen Mobilitätsmanagements. Hierzu können diese verschiedene Angebotsbausteine nutzen.

Weitere Informationen:

zum Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement: www.besserzurschule.de

zum Wettbewerb Schulradeln: www.schulradeln.de

Kontakt
Heike Mühlhans
Stefanie Hartlep

 

Schulmobilitätsplan für Gymnasium Philippinum

Bild: Landkreis Limburg-Weilburg; Nach der Übergabe des Schulmobilitätsplans im Philippinum in Weilburg geht es gemeinsam an die Umsetzung.
(von l.n.R.): Oliver Moschner-Schweder (ADFC), Kim Altenhofen vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft, Felix Rensch-Opelt (ivm), Landkreis-Klimaschutzmanagerin Verena Nijssen, Wolfgang Streb von der Kreisverwaltung, Schulleiter Stefan Ketter, Schul-Klimaschutzbeauftragte Ulrike Baum, Willi Kerkes (ACE), Klara Kurz vom Ordnungsamt und Gerd Zuber von der Ordnungspolizei der Stadt Weilburg, Michelle Ries (Sweco), Stadtverordneter Hans Werner Bruchmeier, Carola Gerlach vom Philippinum und Schulelternbeiratsvorsitzender Jörg Schönwetter.

Lösungen für das Verkehrschaos zu Schulbeginn gewünscht

Anlass für die Beteiligung am Programm Besser zur Schule war der gemeinsame Wunsch, die Schulwege und das Schulumfeld für die Schülerinnen und Schüler sicherer zu gestalten und dass die Kinder und Jugendlichen ihren Schulweg möglichst eigenständig zurücklegen können. Verkehrschaos vor der Schule durch Elterntaxis, hohe Verkehrsbelastung im Wohngebiet, schmale Gehwege, unsichere Querungen und eine verbesserungsbedürftige Busanbindung – hierfür sollten gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Zentrales Anliegen war zudem die Erstellung eines aktuellen Schulwegplans.

Gemeinsamer Erarbeitungsprozess für eine breite Akzeptanz

Gemeinsam mit einem breiten Akteurskreis wie Elternvertretung, Schulleitung, Schülerinnen und Schülern, Verbänden, Verwaltung und Politik wurden im Rahmen einer Ortsbegehung und in begleitenden Workshops rund 35 Maßnahmen entwickelt, die nun gemeinsam in Umsetzung gebracht werden sollen. Das Fachbüro Sweco hat den Prozess begleitet, Maßnahmenvorschläge ausgearbeitet und in ein Gesamtkonzept zusammengeführt.

Das Maßnahmenspektrum deckt die Bereiche Infrastruktur und Verkehrsregelung, Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung sowie Organisation und Kommunikation ab und ist passgenau auf die Schule und das Schulumfeld zugeschnitten. Der Schulmobilitätsplan bietet den Akteuren zudem konkrete Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung.

Als zentrales Ergebnis liegt auch ein aktueller Schulwegplan vor. Dieser zeigt, auf welchen Routen die Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Wohngebieten und vom Bahnhof sicher zur Schule gelangen können. Auch Empfehlungen für sichere Radschulwege, die aus dem Schülerradroutenplaner übernommen wurden, sind für die umliegenden Wohngebiete im Schulwegplan dargestellt.

44 % werden aktuell mit dem Auto zur Schule gebracht – das soll sich ändern

Bestandteil war zudem eine Mobilitätsbefragung in den Klassen und eine Analyse der Wohnstandorte. Das Ergebnis der Analysen unterstreicht den Handlungsbedarf: Die Hälfte der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt mit Bus und Bahn zur Schule und 44 % mit dem Auto – gebracht oder selbst gefahren. Da 80 % der Schülerinnen und Schüler mehr als 5 km von der Schule entfernt wohnen, sind diese auf Bus, Bahn oder Auto angewiesen. Hier die Nutzung von Bus und Bahn gegenüber der Autonutzung zu stärken, stellt sich als komplexe Aufgabe heraus.

Weg zwischen Bahnhof und Schule soll attraktiver werden

Ein Ansatzpunkt ist, den Weg zwischen Bahnhof und Schule sicherer und attraktiver zu gestalten. Das kommt auch den 25 % der Schülerinnen und Schüler zugute, die heute schon den ganzen Weg oder in Kombination mit Bus, Bahn oder Auto und zu Fuß zur Schule kommen.

In diesem Zusammenhang hat eine Verkehrsbeobachtung zu Schulbeginn und -ende die Elterntaxis in den Blick genommen. Hier war allen schnell klar, dass diese nicht wie bisher, ins direkte Schulumfeld fahren können. Diese sollen künftig auf die im Herbst 2022 offiziell eingerichtete Elternhaltestelle im Braunfelser Weg, Höhe Bushaltestellte „Braunfelser Weg/Friedhof“ ausweichen und die Schülerinnen und Schüler können das letzte Stück des Weges sicher zu Fuß zurücklegen.

Schulaktionen sind wichtiger Baustein

Um Eltern- und Schülerschaft für Probleme der Autonutzung zu sensibilisieren und für die Alternativen zu werben, sind verschiedene Projekte und Aktionen zum Bereich Mobilität, Sicherheit und Klimaschutz in den schulischen Ablauf eingebunden.

Besonders auf das Fahrrad als Verkehrsmittel soll verstärkt aufmerksam gemacht werden. Aktionen, wie der im September 2022 durchgeführte Fahrradaktionstag und die Teilnahme am Schulradeln, haben die Präsenz des Themas Fahrrad erhöht.

All diese Bausteine haben zum Entstehen des modernen, ganzheitlichen Schulmobilitätskonzeptes beigetragen.

„Für uns als Schule ist es ein zentrales Anliegen, dass die Sicherheit auf den Schulwegen seitens der Stadt weiter verbessert wird und wir freuen uns, dass erste Maßnahmen bereits umgesetzt wurden. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass wir bei Schülerinnen und Schülern und deren Eltern dafür sensibilisieren und werben müssen, nicht mit dem Auto ins Schulumfeld zu fahren und besser mit Bus, Bahn, Rad oder zu Fuß zu kommen,“ betont Schulleiter Stefan Ketter und bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei der Erarbeitung des Schulmobilitätsplans.

Aktionen rund ums Radfahren zeigen bereits erste Wirkungen

„Mit unserem ersten Aktionstag Radfahren, den wir am 7. September 2022 zusammen mit vielen Partnern durchgeführt haben, konnten wir die Schülerinnen und Schüler auch darauf aufmerksam machen, dass das Fahrrad als Verkehrsmittel für den Schulweg möglich ist“, ergänzt Klimaschutzbeauftragte Ulrike Baum. „Auftakt für die erstmalige Teilnahme am Wettbewerb Schulradeln bildete unser Fahrradaktionstag, der neben Fahrradparcours, Reparaturstation, Informationen zum Schülerradroutenplaner, Verkehrssicherheit und Mobilität auch einen Malwettbewerb „Mein Klimamobil, mein Fahrrad“ anbot.

Als Ergebnis unserer Aktivitäten können wir feststellen, dass mehr Schülerinnen und Schüler mit dem Rad zur Schule kommen und freuen uns sehr, dass wir im Rahmen der hessenweiten Prämierung des Wettbewerbs Schulradeln in der Kategorie „Beste Fahrradaktion“ ausgezeichnet werden.“

Fehlende Gehwege und zwei Zebrastreifen auf dem Schulweg bereits durch Stadt Weilburg umgesetzt

„Das Thema Mobilität ist für die Stadt von hoher Bedeutung, die Problematik der Elterntaxis im Bereich Philippinum/Spielmannschule ist bekannt. Ziel für die nächsten Jahre ist, den Verkehr in der Schulumgebung noch sicherer abzuwickeln und zu reduzieren. Zur Verbesserung braucht es neue Konzepte und Ideen seitens Schule, Stadt und Kreis“, erläutert Weilburgs Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch. „Daher begrüßen wir die gemeinsame Erarbeitung des Schulmobilitätsplans ausdrücklich. Dieser zeigt Handlungsbedarfe auf und es wurden Ziele und Lösungsmöglichkeiten aus Sicht der Schulmobilität erarbeitet. Im Herbst 2022 konnten wir bereits den fehlenden Gehweg entlang des Karlsbergs zwischen Goethestraße und Kleisterstraße markieren und zwei Zebrastreifen zur sicheren Querung des Knotenpunkts Lessingstraße/Braunfelser Weg einrichten“.

Landkreis unterstützt als Schulträger aktiv bei der Umsetzung

Für den Landkreis Limburg-Weilburg, der als Schulträger auch für bauliche Maßnahmen wie Fahrradabstellanlagen auf Schulgeländen zuständig ist, ist das schulische Mobilitätsmanagement ein zentraler Handlungsansatz. „Durch die Teilnahme am Beratungsprogramm möchte der Kreis die Schulen bei dieser anspruchsvollen Aufgabe unterstützen und die Beteiligung und Vernetzung der vielen Akteure, die beim Thema Schule und Mobilität relevant sind, fördern.“ so Landrat Michael Köberle. „So tragen wir dazu bei, dass sich mehr Kinder selbstständig und sicher auf dem Schulweg bewegen können und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tun“, ergänzt der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer.

Partizipativer Ansatz hat sich bewährt

„Die erfolgreiche Fertigstellung des Schulmobilitätsplans für das Gymnasium Philippinum und die zügige Umsetzung erster Maßnahmen bestätigt uns in unserem dialogorientierten Beratungsansatz, in dem Vertreter der Schulen und Kommunen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten“, bekräftigt Felix Rensch-Opelt, zuständiger Projektleiter bei der ivm. „Der Fokus unseres Beratungsprogramms „Besser zur Schule“ liegt auf einer konstruktiven Vernetzung von Schule und Kommune“. Hessische Schulen, Schulträger und Kommunen können kostenfrei an dem Beratungsprogramm teilnehmen, um den Verkehr von und zu Schulen nachhaltiger, sicherer und umweltfreundlichen zu gestalten.

Hessische Schulen, Schulträger und Kommunen können kostenfrei an dem Beratungsprogramm teilnehmen, um den Verkehr von und zu Schulen nachhaltiger, sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten. Informationen zum Beratungsprogramm sind zu finden unter www.besserzurschule.de.

Das Land Hessen hat im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) das Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement“ bei der ivm eingerichtet. Das Fachzentrum unterstützt Schulen, Schulträger und Kommunen bei der Einführung und Umsetzung eines schulischen Mobilitätsmanagements. Hierzu können diese verschiedene Angebotsbausteine nutzen.

Weitere Informationen unter www.besserzurschule.de.

Kontakt
Heike Mühlhans
Felix Rensch-Opelt

Sicher und eigenständig zur Schule in Amöneburg

Bild: Landkreis Marburg-Biedenkopf: Freuen sich über den fertiggestellten Schulmobilitätsplan: Bürgermeister Michael Plettenberg und der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow, Gerd Nienhaus und Charlotte Busch vom Landkreis, Ortsvorsteherin Kathrin Riehl, Schulleiterin Elisabeth Schäfer, die Mobilitätsbeauftragte der Schule Marion Keil sowie Schüler*innen der 2. und 4. Klasse und Vertreter*innen des Elternbeirats der St. Martin Schule. Mit auf dem Bild: Felix Rensch-Opelt, verantwortlicher Projektleiter im Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement und Michelle Ries, vom Planunsbüro Sweco.

Wunsch nach Sicherheit und Eigenständigkeit

Anlass für die Beteiligung am Programm Besser zur Schule war der gemeinsame Wunsch, die Schulwege für die Kinder sicherer zu gestalten und dass die Kinder ihren Schulweg möglichst eigenständig zurücklegen können. Schmale Gehwege, fehlende Querungsstellen, haltende Elterntaxis vor der Schule – hierfür sollten gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Zentrales Anliegen war zudem die Erstellung eines aktuellen Schulwegplans.

Partizipativer Ansatz führt zu rund 30 Maßnahmen

Gemeinsam mit einem breiten Akteurskreis wie Elternvertretung, Schulleitung, Schülerinnen und Schüler, Verwaltung und Politik wurden im Rahmen einer Ortsbegehung und in begleitenden Workshops rund 30 Maßnahmen entwickelt, die nun gemeinsam in Umsetzung gebracht werden sollen. Das Fachbüro Sweco hat den Prozess begleitet, Maßnahmenvorschläge ausgearbeitet und in ein Gesamtkonzept zusammengeführt. Das Maßnahmenspektrum deckt die Bereiche Infrastruktur und Verkehrsregelung, Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung sowie Organisation und Kommunikation ab und ist passgenau auf die Schule und das Schulumfeld zugeschnitten. Der Schulmobilitätsplan bietet den Akteuren zudem konkrete Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung. Als zentrales Ergebnis liegt auch ein aktueller Schulwegplan vor. Dieser berücksichtigt sowohl die Schulwege für die Schülerinnen und Schüler, die direkt aus Mardorf kommen, als auch die Wege zu den Bushaltestellen für die Roßdorfer Schulkinder.

Modernes, ganzheitliches Schulmobilitätskonzept

Bestandteil war zudem eine Abfrage zum Schulweg der Kinder. Das Ergebnis der Umfrage unterstreicht den Handlungsbedarf: Über 40 % der Schülerinnen und Schüler kommen regelmäßig zu Fuß oder mit dem Tretroller zur Schule, und ebenso viele fahren regelmäßig mit dem Bus. Da viele Kinder per Bus aus dem Amöneburger Ortsteil Roßdorf zur Schule nach Mardorf kommen, wurden so auch die Wege zu den Haltestellen unter die Lupe genommen. Zukünftig soll die Busschule wieder regelmäßig mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden. Hier lernen diese, wie sie sich sicher beim Warten an der Haltestelle, beim Ein- und Aussteigen und im Bus selber verhalten können. Eine Verkehrsbeobachtung zu Schulbeginn und -ende hat die Elterntaxis in den Blick genommen. Hier war allen schnell klar, dass diese nicht wie bisher direkt bis vor die Schule fahren können. Der Bereich unmittelbar vor der Schule wird zukünftig zu einer „Tabuzone“ für Elterntaxis. Diese weichen in die umliegenden Straßen aus und die Kinder legen das letzte Stück des Weges zukünftig zu Fuß zurück. Weiterhin wurden die Lehrerparkplätze umorganisiert sowie verschiedene Projekte und Aktionen zum Bereich Mobilität und Sicherheit in den schulischen Ablauf eingebunden.

All diese Bausteine haben zum Entstehen des modernen, ganzheitlichen Schulmobilitätskonzeptes beigetragen.

Erste Maßnahmen erfolgreich umgesetzt

„Uns war es wichtig, als Schule über ein passgenaues Mobilitätskonzept sowie über einen aktualisierten Schulwegeplan zu verfügen. Durch die Teilnahme am Beratungs- und Qualifizierungsprogramm Besser zur Schule ist es gelungen, alle beteiligten Akteure an einen Tisch zu bringen und gemeinsam anstehende und notwendige Veränderungen, welche der Verkehrssicherheit und einem sicheren Schulweg unserer Schüler und Schülerinnen dienen, anzugehen“, betont Frau Schäfer und bedankt sich nochmals bei allen für die gute Zusammenarbeit sowie die Unterstützung durch die ivm und das Fachbüro Sweco. „Das Kollegium hat sich bereits unter der Leitung der Mobilitätsbeauftragten Frau Keil und Frau Petri auf den Weg gemacht und erste Bausteine erfolgreich umgesetzt“, erwähnt Frau Schäfer zum Abschluss.

Letter of Intent schafft Verbindlichkeit für die Umsetzung

„Sichere Schulwege haben für uns als Stadt hohe Priorität, und uns ist jetzt noch bewusster geworden, welche Herausforderungen auch von uns als Kommune zu bewältigen sind, damit das keine Worthülsen sind“, hebt Amöneburgs Bürgermeister Michael Plettenberg hervor. „Der Schulmobilitätsplan zeigt Handlungsbedarfe auf und es wurden Ziele und Lösungsmöglichkeiten aus Sicht der Schulmobilität erarbeitet. Die Umsetzung von Maßnehmen möchten wir nun konkret mit allen Beteiligten angehen, in der Kenntnis, dass der Stadt eine zentrale Rolle zufallen wird. Damit die Umsetzung nicht unverbindlich bleibt, schließen wir mit dem Landkreis ein Letter of Intent, der uns immer wieder daran erinnert, die nächsten Schritte einzuleiten und auch die großen Maßnahmen baldmöglichst anzugehen“.

Für den Landkreis Marburg-Biedenkopf, der als Schulträger auch für bauliche Maßnahmen auf Schulgeländen zuständig ist, ist das Schulische Mobilitätsmanagement ein wichtiger Handlungsansatz. „Unser Ziel ist, dass mehr Kinder sicher, selbstständig und nachhaltig auf dem Schulweg unterwegs sein können“, so Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter. „Mit der Teilnahme am Beratungsprogramm möchte der Kreis die Schulen bei dieser anspruchsvollen Aufgabe unterstützen und die Beteiligung und Vernetzung der vielen Akteure, die beim Thema Schule und Mobilität relevant sind, fördern.“

Erfolgsfaktor Vernetzung von Schule und Kommune

„Die erfolgreiche Fertigstellung des Schulmobilitätsplans für die St. Martin-Schule und die zügige Umsetzung erster Maßnahmen bestätigt uns in unserem dialogorientierten Beratungsansatz, in dem Vertreter der Schulen und Kommunen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler arbeiten“, bekräftigt Felix Rensch-Opelt, zuständiger Projektleiter bei der ivm. „Der Fokus unseres Beratungsprogramms „Besser zur Schule“ liegt auf einer konstruktiven Vernetzung von Schule und Kommune“.

Hessische Schulen, Schulträger und Kommunen können kostenfrei an dem Beratungsprogramm teilnehmen, um den Verkehr von und zu Schulen nachhaltiger, sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten. Informationen zum Beratungsprogramm sind zu finden unter www.besserzurschule.de.

Das Land Hessen hat im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) das Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement“ bei der ivm eingerichtet. Das Fachzentrum unterstützt Schulen, Schulträger und Kommunen bei der Einführung und Umsetzung eines Schulischen Mobilitätsmanagements. Hierzu können diese verschiedene Angebotsbausteine nutzen.

Weitere Informationen unter www.besserzurschule.de .

Kontakt
Heike Mühlhans
Felix Rensch-Opelt