Zum Hauptinhalt springen

Archiv: News

Land Hessen übernimmt Teilnahmegebühren für das Stadtradeln 2026

2025 war für Hessen ein herausragendes Jahr beim STADTRADELN, das von neuen Rekorden und beeindruckendem Engagement geprägt war. 364 Kommunen beteiligten sich landesweit mit knapp 80.000 Radelnden. Gemeinsam legten sie 14,3 Millionen Kilometer zurück und erfassten mehr als eine Million Fahrten. Auch das Schulradeln, organisiert vom Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement der ivm, verzeichnete Bestwerte. 29.000 Schülerinnen und Schüler aus 421 Schulen radelten 3,2 Millionen Kilometer. Damit nahm rund ein Drittel aller hessischen STADTRADELN-Teilnehmenden zugleich am Wettbewerb Schulradeln teil. Die Vorbereitungen für die diesjährige Runde laufen bereits auf Hochtouren.

Angesichts dieser Erfolge setzt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen für den Radverkehr und übernimmt erneut die Teilnahmegebühren für das STADTRADELN. Damit können alle hessischen Kommunen kostenfrei am Wettbewerb teilnehmen und erhalten zusätzlich einen kostenlosen Zugang zum Auswertungstool BIKE MONITOR. Ab dem 11. März 2026 treten die Kommunen im ganzen Land wieder in einen freundschaftlichen Wettbewerb um möglichst viele Fahrradkilometer.

Im Rahmen des Wettbewerbs nutzten rund 30.000 Teilnehmende die STADTRADELN-App und stellten anonymisierte Radverkehrsdaten zur Verfügung, die wissenschaftlich ausgewertet und im BIKE MONITOR anschaulich in digitalen Karten aufbereitet werden. So erhalten die Kommunen eine belastbare, datenbasierte Grundlage für eine gezielte Radverkehrsplanung. Eine hessenweite Hochrechnung ergänzt die Analyse und gibt zusätzlich Aufschluss über das durchschnittliche tägliche Radverkehrsaufkommen auf Hessens Straßen.

Weitere Informationen zum Stadtradeln: www.stadtradeln.de

Weiter Informationen zum Schulradeln: www.schulradeln.de

Weitere Informationen zum BIKE MONITOR: www.portal.bike-monitor.de

Foto: © HMWVW – Corinna Spitzbarth

Bewerbungsstart für den active2work Award 2026

Mobilität beginnt nicht erst auf der Straße, sondern in der Haltung – dem Willen, Wege nachhaltiger und gesünder zu gestalten. Von der sicheren Fahrradabstellanlage über Umkleideräume, Fahrradleasing und Kampagnen für die Nahmobilität: Jede einzelne Maßnahme zählt, wenn es um gutes betriebliches Mobilitätsmanagement geht. Für den active2work Award 2026 sucht das Land Hessen Vorreiter-Unternehmen in der betrieblichen Nahmobilität mit dem Fahrrad und zu Fuß. Unternehmen, die Radfahren und Zufußgehen im Mobilitätsmanagement besonders fördern, haben die Chance, für ihr Engagement ausgezeichnet zu werden. Der Wettbewerb wird ausgerufen vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum.

Die Preisträger werden von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt. Die Bewerbung ist vom 27.01.2026 bis zum 13.03.2026 online unter www.active2work.de möglich. Verliehen wird der active2work Award 2026 am 24.06.2026 durch Wirtschafts- und Verkehrsminister Mansoori am Hessenstand auf der EUROBIKE in Frankfurt.

Foto: © www.active2work.de

Der Wetteraukreis ist „vorbildlich mobil“

Im Mittelpunkt des Mobilitätsmanagements stehen konkrete Maßnahmen wie der Ausbau sicherer Fahrrad Abstellanlagen, die Förderung der Nutzung des sogenannten Umweltverbunds, also umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr, sowie die stärkere Nutzung von E-Pkw im eigenen Fuhrpark. Auch öffentlichkeitswirksame Aktionen, Veranstaltungen und die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben wie dem jährlichen Stadtradeln gehören zum Gesamtkonzept.

Die Auszeichnung „Vorbildlich mobil“ wurde dem Wetteraukreis als Arbeitgeber im Anschluss an einen bestandenen Auditprozess verliehen. Dabei wurden nachhaltige Strategien und Zielsetzungen entwickelt und die Umsetzung verbindlich geplant. Dem Audit vorausgegangen war die Teilnahme am Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ der ivm. Auf Basis umfassender Analysen zu Standorten, Entfernungen, vorhandenen Infrastrukturen und dem Mobilitätsverhalten der Mitarbeitenden wurde ein Mobilitätsplan für die Verwaltung des Wetteraukreises erarbeitet.

Das kostenfreie Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ begleitet seit 2010 öffentliche Arbeitgeber, Unternehmen und Hochschulen auf dem Weg zu maßgeschneiderten Mobilitätskonzepten. In enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort entwickeln wir individuelle Strategien, die unabhängig von Standort, Größe oder Branche perfekt zu den jeweiligen Bedürfnissen passen. Dabei unterstützen wir Arbeitgeber dabei, das Mobilitätsverhalten ihrer Beschäftigten zu analysieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Mobilität zu erarbeiten und umzusetzen. Mit „Besser zur Arbeit“ konnten bereits über 150 Arbeitgeber und Hochschulen mit rund 150.000 Beschäftigten und Studierenden ihre Mobilitätsstrategien erfolgreich optimieren.

Weitere Informationen zum Programm „Besser zur Arbeit“: www.besserzurarbeit.de

Foto: Wetteraukreis
v. l. n. r.  Susanne Feiler, Klimaschutzkoordinatorin Wetteraukreis, Christine Breser von der ivm GmbH, Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler, Fachbereichsleiter Christian Sperling, IHK-Präsident Rainer Schwarz, Kreisentwickler Martin Langlitz sowie Daniel Kaiser und Dr. Frank Wendzinski von der IHK Gießen-Friedberg.

Prämierung Wettbewerb Schulradeln 2025 im Main-Taunus-Kreis

Wenn Kinder und Jugendliche mit dem Fahrrad zur Schule fahren, stärken sie ihre Selbstständigkeit, fördern ihre Gesundheit und leisten einen wichtigen Beitrag für die Umwelt. Genau dafür steht der Wettbewerb Schulradeln. Seit nunmehr elf Jahren motiviert er hessische Schülerinnen und Schüler dazu, das Fahrrad als nachhaltiges und eigenständiges Fortbewegungsmittel für sich zu entdecken und ganz selbstverständlich in ihren Alltag zu integrieren. Jedes Jahr sind Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern aus ganz Hessen dabei eingeladen, innerhalb von drei Wochen möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln – auf dem Schulweg ebenso wie in der Freizeit. Organisiert wird der Wettbewerb von der Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) gemeinsam mit Klima-Bündnis-Services.

Auch der Main-Taunus-Kreis ist seit dem Start im Jahr 2015 mit dabei und kann sich über eine stetig wachsende Beteiligung und immer neue Rekorde freuen. Am 14. Januar wurden die erfolgreichsten Schulen aus dem Main-Taunus-Kreis aus dem vergangenen Wettbewerb Schulradeln 2025 feierlich ausgezeichnet. Kreisbeigeordneter Johannes Baron überreichte persönlich Pokale und Urkunden an die Siegerinnen, Sieger und Platzierten. Mit der Ehrung würdigte er nicht nur die beeindruckenden Kilometerleistungen, sondern vor allem das große Engagement aller Beteiligten.

Gleich drei der insgesamt 13 eingeladenen Schulen konnten sich in der Kategorie „Radelaktivste Schule“ besonders hervorheben. Den ersten Platz belegte die Albert-Einstein-Schule aus Schwalbach am Taunus mit 27.933 geradelten Kilometern. Die Heinrich-von-Kleist-Schule aus Eschborn folgte mit 22.424 Kilometern auf Platz zwei, gefolgt von der Heinrich-von-Bretano-Schule aus Hochheim am Main mit 13.969 Kilometern. Gemeinsam legten die drei Gewinnerschulen mehr als 64.000 Kilometer zurück.

Auch die Gesamtbilanz im Main-Taunus-Kreis zeigt, wie erfolgreich das Schulradeln geworden ist. Während im Jahr 2015 noch 7.132 Kilometer zusammenkamen, wurden 2025 bereits beeindruckende 109.362 Kilometer erradelt. Parallel dazu ist die Zahl der Teilnehmenden von 238 auf 1.072 gestiegen. Im Durchschnitt legte jede teilnehmende Person über 100 Kilometer zurück. Dieser Erfolg spiegelt sich auch auf Landesebene wider: Hessenweit haben 2025 mehr als 29.000 Schülerinnen und Schüler an 421 Schulen am Schulradeln teilgenommen und mit rund 3,2 Millionen geradelten Kilometern einen neuen Rekord aufgestellt.

Der Wettbewerb Schulradeln ist ein Angebotsbaustein des Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement, das das Land Hessen bei der ivm eingerichtet hat. Damit werden Schulen, Schulträger und Kommunen bei der Umsetzung eines schulischen Mobilitätsmanagements unterstützt und die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen mit einem breiten Angebot gefördert.

Weitere Informationen zum Wettbewerb Schulradeln unter: www.schulradeln.de

Weitere Informationen zum Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement unter: www.besserzurschule.de

Foto: © Main-Taunus-Kreis

Mehr Sicherheit am Feldberg: Hochtaunuskreis nimmt neues Verkehrsleitsystem in Betrieb

Gerade an schneereichen Winterwochenenden zieht es viele Tagesgäste aus der Rhein-Main-Region ins höher gelegene Feldberggebiet. Das führt regelmäßig zu Staus, überlasteten Straßen und blockierten Rettungswegen. Das neue Verkehrsleitsystem soll helfen, diese Spitzen frühzeitig zu erkennen, Verkehr gezielt umzuleiten und Zufahrten bei Bedarf temporär einzuschränken. So können Rückstaus vermieden und umliegende Gemeinden entlastet werden.
Thorsten Schorr, Erster Kreisbeigeordneter des Hochtaunuskreises, hebt hervor, welchen Unterschied das System künftig machen kann: „Wir schaffen damit ein Werkzeug, das uns erlaubt, in angespannten Verkehrslagen schneller und vorausschauender zu handeln. Das kommt nicht nur den Verkehrsteilnehmenden zugute, sondern stärkt auch die Lebensqualität der Menschen vor Ort und sorgt für mehr Sicherheit in der gesamten Feldbergregion. Mit dem Verkehrsleitsystem wurde zudem eine weitere zentrale Maßnahme aus der Nachhaltigkeitsstrategie des Hochtaunuskreises umgesetzt.“

Die neuen Verkehrsinfotafeln wurden von der Firma Swarco installiert. Sechs LED-Anzeigetafeln werden an den Stellen, an denen eine Stromversorgung nicht umsetzbar war, durch drei sogenannte Prismenschilder ergänzt. Diese Schilder haben drei voreingestellte Anzeigemöglichkeiten, sodass eine Stromversorgung über Solarmodule für die Schaltung ausreicht. Grundlage war die erfolgreiche Pilotphase im Winter 2021/2022, in der temporäre Wechselverkehrszeichen erste wichtige Erfahrungswerte lieferten. Aus dem Test entstand nun ein dauerhafter, technisch robuster Ausbau. Das System ergänzt ab sofort die Verkehrsmeldungen des Verkehrsfunks. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Projektes „Zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain“ durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) im Rahmen des Programms Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme. Die ivm koordinierte die Entwicklung der Strategien zur Verkehrslenkung wie auch die Beschaffung und die hierfür erforderliche Abstimmung aller beteiligten Stellen. 70 Prozent der Kosten in Höhe von 871.000 Euro für den Aufbau des Verkehrsleitsystems trägt der Bund. Die übrigen 30 Prozent sowie Betrieb und Unterhaltung übernehmen der Hochtaunuskreis und die involvierten Städte und Gemeinden.

Die Verkehrslenkungsstrategien sind das Ergebnis eines gemeinsamen Entwicklungsprozesses, der in enger Zusammenarbeit von der ivm mit den Städten und Gemeinden im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis sowie der Stadt Frankfurt am Main und Hessen Mobil erarbeitet wurde. Aus dem Hochtaunuskreis waren insbesondere Königstein, Oberursel, Glashütten und Schmitten beteiligt. Die Standorte der neun Tafeln wurden anhand verkehrlicher Analysen ausgewählt. Sie stehen genau dort, wo sich Zufahrtsströme bündeln und Entscheidungen früh getroffen werden können – zum Beispiel an der B455 vor der Abfahrt Oberursel-Hohemark (in beiden Richtungen), an der B8 vor dem Eselsheck mit Zufahrt zur L3025 Richtung Feldberg sowie im Stadtgebiet Königstein an B8 und B455 im Umfeld des Königsteiner Kreisels.

„Mit dem neuen System kann der Landkreis die Verkehrslage im Feldberggebiet technisch präzise und in Echtzeit beeinflussen“, berichtet Rüdiger Bernhard, Projektleitung bei der ivm. „Die Kombination aus LED- und Prismenschildern ermöglicht flexible und robuste Anzeigen – genau das, was wir für Wetterwechsel und dynamische Verkehrssituationen brauchen.“ Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm, ergänzt: „Dieses Projekt zeigt, wie wirkungsvoll regionale Zusammenarbeit sein kann. Polizei, Kommunen, Hessen Mobil und der Hochtaunuskreis sowie die angrenzenden Landkreise und Städte haben gemeinsam ein System geschaffen, das über Zuständigkeitsgrenzen hinaus funktioniert und Vorbildcharakter besitzt.“

ivm - News

Das Projekt „Zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain“ wird vom Bundesministerium für Verkehr im Rahmen des Programms Digitalisierung kommunaler Verkehrssystem mit rd. 8,582 Mio. Euro gefördert wird. Laufzeit des Vorhabens ist vom 1.12.2029 bis 31.12.2025.

 

Foto: Hochtaunuskreis
v. l. n. r. Rüdiger Bernhard (ivm GmbH), Heike Mühlhans (Geschäftsführerin der ivm GmbH), Andreas Bernhardt (Stadtrat Oberursel), Jörg Pöschl (Erster Stadtrat Königstein), Julia Krügers (Bürgermeisterin Schmitten), Philipp Herbold (Fachbereichsleitung Ordnungs-, Straßenangelegenheiten und Verwaltungsservice), Thomas Ciesielski (Bürgermeister Gemeinde Glashütten), Hauptkommissar Bonfils (Polizeistation Königstein),  Erster Polizeihauptkommissar Thomas Petrovsky (Leiter der Polizeistation Königstein), Thorsten Schorr (Erster Kreisbeigeordneter Hochtaunuskreis)

Schulradeln 2025: Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg ehren beeindruckende Leistungen

Auch die Kleinsten wurden im Rahmen der Veranstaltung ausgezeichnet. Für die Aktion „zu Fuß zur Schule“ waren die Kinder dazu aufgerufen, möglichst viele Wege zur Schule zu Fuß zurückzulegen. Begleitend fand ein Malwettbewerb für die Grundschüler statt.

„Der Wettbewerb Schulradeln bringt eine gelungene Abwechslung in den Alltag und verdeutlicht Teamgeist und Zusammenhalt der Schulen. Die Schülerinnen und Schüler sammeln gemeinsam Kilometer per Rad und gewinnen so an Ausdauer, Eigenständigkeit und Selbstvertrauen und gleichzeitig setzen die Kinder und Jugendliche ein eindeutiges Zeichen für klimafreundliche Schulwege“, verdeutlicht Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm. „Dafür möchten wir uns für einen weiteren engagierten Durchlauf des Wettbewerbs bei allen Schülerinnen und Schüler sowie den Lehrkräften und Familien, die das Schulradeln Jahr für Jahr mit Leben füllen.“

Der Wettbewerb, der seit dem Jahr 2015 existiert, wird von der ivm GmbH und dem Klima-Bündnis organisiert und fördert das Fahrrad als gesunde und umweltfreundliche Alternative für den Schulweg.

Weitere Informationen unter: www.BesserZurSchule.de

Die offizielle Pressemitteilung der Wissenschaftsstadt Darmstadt finden Sie hier.

Stadt Offenbach optimiert Schulwege: Schulmobilitätspläne für mehr Klimaschutz und selbstständige Mobilität

Diese Woche fand an der Wilhelmschule ein Beratungstermin mit anschließendem Stadtspaziergang statt. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Sabine Groß verschafften sich die Beteiligten einen umfassenden Eindruck von den lokalen Gegebenheiten und sammelten Anregungen für mögliche Maßnahmen.

Noch immer werden viele Kinder regelmäßig mit dem Auto zur Schule gebracht, obwohl sie ihren Schulweg bereits selbstständig bewältigen könnten. Dadurch entstehen rund um die Schulen häufig angespannte Situationen durch den starken Hol- und Bringverkehr. Besonders in Offenbach verstärkt sich dieses Problem, da viele Schulen in innerstädtischen Bereichen liegen. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass Kinder und Jugendliche eigenständig unterwegs sein können. Daher freue ich mich, dass wir nun gezielt Maßnahmen und Schulwegpläne erarbeiten, um Schulwege sicherer und kinderfreundlicher zu gestalten“, betont Bürgermeisterin Sabine Groß in ihrem Grußwort. Unterstützung erhält die Stadt Offenbach dabei durch die ivm.

„Die Schulmobilitätspläne vereinen eine Vielzahl von gezielten Maßnahmen, die ineinandergreifen – von Infrastruktur und Verkehrsregelungen über Mobilitätsbildung bis hin zu organisatorischen und informativen Ansätzen. Sie sind individuell auf die jeweilige Schule und ihr Umfeld zugeschnitten“, erklärt Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm. „Die Grundlage bilden fachlich begleitete Workshops, Ortsbegehungen und Mobilitätsbefragungen, stets im engen Austausch mit allen Beteiligten. Besonders wichtig ist uns dabei auch die Perspektive der Schülerinnen und Schüler – denn es geht um ihren Schulweg, ihre Sicherheit und ihre Selbstständigkeit.“

Der Start zum kommunalen Schulmobilitätskonzept war bereits im September und konzentriert sich auf Maßnahmen in städtischer Verantwortung, die auch auf alle beziehungsweise mehrere Schulstandorte übertragbar sind. Es werden alle bereits erfolgenden Maßnahmen, Strukturen und Prozesse gebündelt.  Es entsteht somit aus den spezifischen Schulmobilitätsplänen eine übergeordnete Struktur.

„Letztendlich soll ein klarer Ablaufplan und ein Vorgehen zur Bearbeitung des Mobilitätsthemas an Schulen vorliegen und klar definiert werden, wer welche Rolle hat“, erklärt Bürgermeisterin Sabine Groß.

An der Ortsbegehung an der Wilhelmschule nahmen neben Bürgermeisterin Sabine Groß auch Vertreterinnen und Vertreter des Umwelt-, des Verkehrs- und des Mobilitätsamtes, der NiO und der Schulgemeinschaft teil – darunter die stellvertretende Schulleitung, Lehrkräfte, Elternvertretung sowie Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam wurden dabei verschiedene Bereiche im Umfeld der Schule genauer betrachtet. Im Fokus standen unter anderem das Schultor und die Lehrerparkplätze, die regelmäßig durch Elterntaxis blockiert werden. Ebenso wurden eine kindgerechte Fußverkehrsführung rund um den Wilhelmsplatz sowie mehrere Kreuzungen im Schulumfeld diskutiert – wichtige Aspekte, die in den weiteren Planungsprozess einfließen sollen.

„Als Schule sind wir unglaublich dankbar, dass dieser Prozess angestoßen wurde“, sagt die Schulleiterin der Wilhelmschule Sylvia Nowak. „Die Verkehrssicherheit unserer Schülerinnen und Schüler liegt uns sehr am Herzen. Wir erleben tagtäglich, wo es zu gefährlichen Situationen kommt – umso wichtiger ist es, dass wir diese nun gemeinsam systematisch angehen und entschärfen können.“

Die Erarbeitung erfolgreicher Schulmobilitätspläne erfordert auch tiefe Ortskenntnis. Hierzu wird die Expertise der lokalen Vertreterinnen und Vertreter genutzt, um ein passgenaues Mobilitätskonzept zu entwickeln, das die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zur Schule fördert. Schule und Kommune vereinbaren zu dem jeweils ein bis drei Schlüsselmaßnahmen für die Schulen und Kommunen, die innerhalb eines Jahres verbindlich umgesetzt werden sollen. So ist sichergestellt, dass das Konzept auch mit Leben gefüllt wird.

Bereits Ende September ist das Projekt mit der Goetheschule, der Eichendorffschule und der Integrierten Gesamtschule Lindenfeld gestartet, die einen ausführlichen Beratungsprozess mit vier beziehungsweise fünf Terminen durchlaufen. Mit der Wilhelmsschule und der Lauterbornschule sind Ende November und Anfang Dezember zwei weitere Schulen hinzugekommen, die die Teilnahme an dem Basisprozess mit einem zentralen Beratungstermin gewählt haben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Reduzierung des Bring- und Holverkehrs, um das Verkehrsaufkommen vor den Schulen zu verringern und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler spürbar zu verbessern. Gleichzeitig soll der Radverkehr gestärkt und eine aktive, selbstständige Mobilität gefördert werden. An einigen Schulen spielt auch das Thema soziale Sicherheit eine Rolle, dem etwa durch die Bildung von Laufgemeinschaften begegnet werden kann. Ab Spätsommer 2026 werden für alle teilnehmenden Schulen die gemeinsam abgestimmten Schulmobilitätspläne und Maßnahmen vorliegen. Die darin enthaltenen Schulwegepläne sollen bereits zu Schuljahresbeginn nach den Sommerferien genutzt werden.

Schulen, Schulträger und Kommunen in der Region Frankfurt RheinMain und Hessen können kostenfrei an dem Beratungsprogramm teilnehmen, um den Verkehr von und zu Schulen nachhaltiger, sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten. Informationen zum Beratungsprogramm sind zu finden unter: www.BesserZurSchule.de

Foto: Stadt Offenbach

4. Besser zur Arbeit Konferenz

Den inhaltlichen Auftakt setzte Dr. Luca Nitschke (Institut für sozial-ökologische Forschung, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Forschungsfeld ‚Nachhaltige Gesellschaft) mit seiner Keynote „Anders Pendeln – Pendelexperimente als Schlüssel zur Verhaltensänderung“, die das Publikum unmittelbar in die Kernfragen der Veranstaltung führte und eindrucksvoll zeigte, wie Experimentierräume dazu beitragen können, eingefahrene Routinen aufzubrechen.

Im weiteren Verlauf der Konferenz wurde ausführlich über das Programm Besser zur Arbeit und das dazugehörige Audit berichtet. Besonders deutlich wurde dabei, welchen Mehrwert ein strukturiertes Betriebliches Mobilitätsmanagement für Arbeitgeber und Beschäftigte bietet. Ein Beispiel hierfür lieferte der Wetteraukreis, der sich bereits Ende 2023 intensiv mit diesem Themenfeld befasst hat und am Programm teilnahm. Ziel war es, die betriebliche Mobilität umfassend zu verbessern, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu erhöhen und zugleich die Effizienz der Verwaltung zu stärken. Das daraus entwickelte Mobilitätskonzept umfasst ein breites Spektrum an Maßnahmen wie Homeoffice-Regelungen, das RMV-Jobticket, optimierte Fahrradabstellanlagen, den Ausbau der E-Mobilität sowie vielfältige Informations- und Kommunikationsangebote.

Im dritten Block teilten mit dem Deutschen Wetterdienst mit Sitz in Offenbach am Main und der cosnova GmbH mit Sitz in Sulzbach (Taunus) zwei weitere Arbeitgeber ihre langjährigen Erfahrungen mit der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Mobilitätskonzepte. Dies zeigte sehr eindrucksvoll, was mit einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dem Thema erreichbar ist.

Über „Besser zur Arbeit“:

Das kostenfreie Beratungsprogramm Besser zur Arbeit unterstützt bereits seit 2010 öffentliche Arbeitgeber, Unternehmen und Hochschulen auf dem Weg zu maßgeschneiderten Mobilitätskonzepten. In gemeinsamen Erarbeitungsprozessen entstehen individuelle Strategien, die unabhängig von Standort, Größe oder Branche die Mobilität der Beschäftigten verbessern und gleichzeitig nachhaltige Strukturen fördern.

Die Konferenz bot nicht nur fachliche Impulse, sondern auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über zukünftige Wege einer effizienten und nachhaltigen Pendelmobilität zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement und dem Programm Besser zur Arbeit unter:  www.BesserZurArbeit.de

Foto: © ivm/Marc Jacquemin

Gewinnerschulen des Wettbewerbs Schulradeln 2025 in Hessen ausgezeichnet

„Mehr als 29.000 Schülerinnen und Schüler an 421 hessischen Schulen haben in diesem Jahr mit rund 3,2 Millionen geradelten Kilometern einen neuen Rekord aufgestellt“, berichtete Verkehrsminister Kaweh Mansoori bei der Prämierung. „Als Schirmherr liegt mir dieser Wettbewerb besonders am Herzen. Er trägt jedes Jahr erneut dazu bei, Kindern und Jugendlichen Freude an der Bewegung zu vermitteln, ihre Selbstständigkeit zu stärken und sie für ein sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Für meine Arbeit ist es ein wichtiges Ziel, die schulische Mobilität zu fördern und Kindern und Jugendlichen sichere, gesunde und selbstständige Wege zur Schule zu ermöglichen.“

Der Wettbewerb Schulradeln wurde 2015 ins Leben gerufen. Seither ist seine Organisation eine gemeinsame Initiative der Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm), des Klima-Bündnis Services und der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH). „Die vielen Jahre des Engagements und der engen Zusammenarbeit haben aus dem Schulradeln eine echte Erfolgsgeschichte made in Hessen gemacht“, sagte Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm. „Vor allem den vielen engagierten Schulen mit ihren Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern ist es zu verdanken, dass der Wettbewerb jedes Jahr aufs Neue so lebendig und erfolgreich ist. Die Ergebnisse zeigen eindrücklich, dass das Radfahren zur Schule und in der Freizeit gelebter Alltag ist und wie wichtig es ist, auch gemeinsam geeignete Rahmenbedingungen für sichere Wege mit dem Rad zu schaffen.“

Ziel des Wettbewerbs ist es, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern dazu zu motivieren, in einem Zeitraum von drei Wochen gemeinsam möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen. Der Wettbewerb ist Teil der Kampagne STADTRADELN von Klima-Bündnis Services, bei der Kommunen für mehr Radverkehr, aktiven Klimaschutz und eine höhere Lebensqualität werben. „Es ist jedes Jahr beeindruckend zu sehen, mit welchem Ehrgeiz, Teamgeist und Spaß die Schulen beim Schulradeln mitmachen“, erläuterte André Muno, Geschäftsführer von Klima-Bündnis Services. „Ursprünglich als Teil des STADTRADELN in Hessen gestartet, hat sich das Schulradeln längst zu einer bedeutungsvollen Schwesterkampagne entwickelt, die dem großen Vorbild in nichts nachsteht. Inzwischen wird es in acht Bundesländern durchgeführt und begeistert dort ebenso viele Kinder und Jugendliche. Die Schulen leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, klimafreundlichen und zukunftsorientierten Mobilität und zeigen, dass das Fahrrad längst einen festen Platz im Alltag junger Menschen hat.“

Siegerinnen und Sieger im Wettbewerb Schulradeln 2025

Auch in diesem Jahr wurden die Schulen in insgesamt vier Kategorien ausgezeichnet:

  • Radelaktivste Schule: Die Schule, die insgesamt die meisten Kilometer gesammelt hat.
  • Radelaktivste Grundschule: Die Grundschule, die insgesamt die meisten Kilometer gesammelt hat.
  • Schule mit den radelaktivsten Teilnehmenden: Die Schule, deren Teilnehmende im Durchschnitt die meisten Kilometer pro Kopf zurückgelegt haben.
  • Größtes Team: Die Schule, die mit dem größten Team prozentual zur Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler angetreten ist.

Als zusätzliche Wettbewerbskomponente besteht die Möglichkeit für die Schulen, Beiträge für die Auszeichnung „Beste Fahrradaktion“ einzureichen. Gesucht sind dabei kreative und originelle Ideen rund ums Fahrrad – von Fahrradsongs oder -tänzen bis hin zu Fahrradtouren oder Projekttagen. Der Fantasie der Schulen ist keine Grenze gesetzt.

Siegerin in der Disziplin „radelaktivste Schule“ wurde in diesem Jahr erneut die Kurt-Schumacher-Schule in Karben, die eindrucksvolle 101.157 Kilometer zurücklegte. Damit sicherte sich die Schule zum dritten Mal in Folge den ersten Platz und verteidigte ihre Spitzenposition erfolgreich. Auf den Plätzen zwei und drei folgen zwei Schulen aus Kassel: Das Friedrichsgymnasium belegte den zweiten Rang, das Wilhelmsgymnasium den dritten. Zusammen fuhren die drei Gewinnerinnen- und Gewinner-Schulen rund 250.000 Kilometer in nur drei Wochen.

Im Wettbewerb um die „radelaktivste Grundschule“ setzte sich erneut die Bürgermeister-Klingler-Schule aus Mörfelden-Walldorf durch. Mit bemerkenswerten 31.134 Kilometern verteidigt die Schule erfolgreich ihren ersten Platz aus dem Vorjahr. Auch die Carl-Orff-Schule aus Rodgau konnte ihre Position halten und belegt mit 30.691 Kilometern erneut den zweiten Rang. Den dritten Platz erreicht die Wiesengrundschule Leihgestern aus Linden, die mit 25.115 Kilometern ebenfalls ein tolles Ergebnis einfuhr.

In der Kategorie „Schule mit den radelaktivsten Teilnehmenden“ konnte die Heinrich-Kleyer-Schule aus Frankfurt überzeugen und ihre Drittplatzierung aus dem Vorjahr eindrucksvoll übertreffen. Die Frankfurter Schülerinnen und Schüler legten im Durchschnitt 473 Kilometer pro Person zurück. Den zweiten Platz sicherte sich die Hermann-Ehlers-Schule aus Wiesbaden mit beeindruckenden 404,7 Kilometern, gefolgt von der Max-Eyth-Schule aus Dreieich, deren Teilnehmende durchschnittlich 321,8 Kilometer erradelten.

Ebenfalls drei Schulen dürfen sich über eine Auszeichnung in der Kategorie „größtes Schulteam“ freuen. Es ist ihnen gelungen, nicht nur alle Lernenden zum Mitradeln zu bewegen, sondern auch zahlreiche Eltern dazu motivieren, gemeinsam in die Pedale zu treten. Die Grundschule Marbach aus Petersberg erzielte mit 156 % zur Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler eine herausragende Beteiligung und setzte damit einen Maßstab für gemeinschaftliches Engagement. Die Albert-Schweitzer-Schule aus Mörfelden-Walldorf folgte mit 120 % und überzeugt ebenso durch eine hohe Anzahl an Radelnden. Die Carl-Orff-Schule aus Rodgau rundet das Siegerfeld mit 117 % ab und zeigt, wie stark die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern sein kann.

Den ersten Platz für den Kreativpreis der „Besten Fahrradaktion“ erhielt die Theodor-Heuss-Schule aus Baunatal. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten einfallsreiche Werbefilme, um das Fahrradfahren als nachhaltiges Verkehrsmittel zu fördern und den Wettbewerb in ihrer Schulgemeinschaft bekannter zu machen. Den zweiten Platz belegte die Konrad-Adenauer-Schule aus Seligenstadt. Dort wurde eine Fahrrad-AG gegründet, die vor allem Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund den Zugang zum Radfahren erleichtern soll. Im Mittelpunkt steht das Erlernen des sicheren Fahrradfahrens, doch auch geübtere Kinder kommen durch einen abwechslungsreichen Hindernisparcours auf ihre Kosten. So wird auf besonders eindrucksvolle Weise Bildungs- und Chancengleichheit gefördert. Der dritte Platz ging an die Albert-Einstein-Schule aus Langen. Erstmals beteiligten sich dort Intensiv- und Alpha-Klassen, in denen Kinder unterrichtet werden, die erst seit Kurzem in Deutschland leben. Sie lernten das Fahrradfahren, setzten in der schuleigenen Fahrradwerkstatt ausgemusterte Räder wieder instand und trainierten Sicherheit und Teamgeist. Begleitende Projekte wie ein musikalischer Fahrrad-Rap zeigten eindrucksvoll, wie Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft zusammenwirken.

Der Prämierungsfeier vorangegangen war die Landeskonferenz „Besser zur Schule“, auf der sich über 100 Expertinnen und Experten aus Kommunen, Ministerien und Schulen über erfolgreiche Ansätze zur Förderung einer sicheren und selbstständigen Mobilität von Kindern und Jugendlichen austauschten.

Foto: © ivm/Marc Jacquemin

Schulradeln 2025: Kreis Offenbach würdigt Spitzenleistungen

Im Kreisranking 2025 verteidigte die Carl-Orff-Schule mit 30.691 gefahrenen Kilometern und 335 aktiven Radlerinnen und Radlern ihren ersten Platz aus dem Vorjahr. Den zweiten Rang erreichte die Einhardschule in Seligenstadt mit 26.714 Kilometern. 284 Radbegeisterte machten mit. Auf Platz drei folgt die Georg-Büchner-Schule in Rodgau-Jügesheim, die mit 22.699 Kilometern und 148 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ebenfalls ein starkes Ergebnis erzielt. Alexander Böhn: „Diese Zahlen zeigen, mit welchem Engagement die Schulen das Thema nachhaltige Mobilität umsetzen.“

In der Sonderwertung „Beste Fahrradaktion” wurden dieses Mal kreisweit drei Schulen ausgezeichnet, die das Radfahren mit originellen Projekten kreativ fördern und mit Leben füllen. Die Albert-Einstein-Schule in Langen überzeugte dabei mit einem eigens produzierten Fahrrad-Rap. Die Goetheschule in Neu-Isenburg gestaltete einen erlebnisreichen Fahrrad-Aktionstag. Die Konrad-Adenauer-Schule in Seligenstadt wiederum setzte mit ihrer Fahrrad-AG ein starkes Zeichen für soziale Teilhabe.

„Schulradeln bringt Schwung in den Alltag und zeigt, was gesellschaftlich alles möglich ist, wenn man an einem Strang zieht. Wer als Klasse oder Schule Kilometer sammelt, gewinnt an Ausdauer und Selbstvertrauen – und setzt zugleich ein klares Zeichen für klimafreundliche Schulwege“, betonte der Kreisbeigeordnete vor Ort. „Mein Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften und Familien, die dieses Engagement Jahr für Jahr mit Leben füllen.“

Der Wettbewerb, der seit dem Jahr 2015 existiert, wird von der ivm GmbH und dem Klima-Bündnis organisiert und fördert das Fahrrad als gesunde und umweltfreundliche Alternative für den Schulweg. Alexander Böhn ist zuversichtlich, dass die Schulen im Kreis Offenbach auch im kommenden Jahr mit starkem Teamgeist und frischen Ideen an den Start gehen, wenn das Schulradeln 2026 beginnt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es online unter www.besserzurschule.de sowie www.schulradeln.de.

© Kreis Offenbach