Der Wetteraukreis setzt sich als vorbildlicher Arbeitgeber gezielt für die nachhaltige und effiziente Mobilität seiner Mitarbeitenden ein. Mit Angeboten wie Jobticket, Fahrrad-Leasing und der Elektrifizierung des Fuhrparks fördert er umweltfreundliche Wege zur Arbeit. Für dieses Engagement wurde der Wetteraukreis nun nach einem erfolgreich abgeschlossenen Auditprozess von der Industrie und Handelskammer (IHK) Gießen-Friedberg und der Gesellschaft für integriertes Verkehrs und Mobilitätsmanagement (ivm) mit dem Prädikat „Vorbildlich mobil“ ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt des Mobilitätsmanagements stehen konkrete Maßnahmen wie der Ausbau sicherer Fahrrad Abstellanlagen, die Förderung der Nutzung des sogenannten Umweltverbunds, also umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie ÖPNV, Fahrrad und Fußverkehr, sowie die stärkere Nutzung von E-Pkw im eigenen Fuhrpark. Auch öffentlichkeitswirksame Aktionen, Veranstaltungen und die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben wie dem jährlichen Stadtradeln gehören zum Gesamtkonzept.
Die Auszeichnung „Vorbildlich mobil“ wurde dem Wetteraukreis als Arbeitgeber im Anschluss an einen bestandenen Auditprozess verliehen. Dabei wurden nachhaltige Strategien und Zielsetzungen entwickelt und die Umsetzung verbindlich geplant. Dem Audit vorausgegangen war die Teilnahme am Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ der ivm. Auf Basis umfassender Analysen zu Standorten, Entfernungen, vorhandenen Infrastrukturen und dem Mobilitätsverhalten der Mitarbeitenden wurde ein Mobilitätsplan für die Verwaltung des Wetteraukreises erarbeitet.
Das kostenfreie Beratungsprogramm „Besser zur Arbeit“ begleitet seit 2010 öffentliche Arbeitgeber, Unternehmen und Hochschulen auf dem Weg zu maßgeschneiderten Mobilitätskonzepten. In enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort entwickeln wir individuelle Strategien, die unabhängig von Standort, Größe oder Branche perfekt zu den jeweiligen Bedürfnissen passen. Dabei unterstützen wir Arbeitgeber dabei, das Mobilitätsverhalten ihrer Beschäftigten zu analysieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Mobilität zu erarbeiten und umzusetzen. Mit „Besser zur Arbeit“ konnten bereits über 150 Arbeitgeber und Hochschulen mit rund 150.000 Beschäftigten und Studierenden ihre Mobilitätsstrategien erfolgreich optimieren.
Weitere Informationen zum Programm „Besser zur Arbeit“: www.besserzurarbeit.de
Foto: Wetteraukreis
v. l. n. r. Susanne Feiler, Klimaschutzkoordinatorin Wetteraukreis, Christine Breser von der ivm GmbH, Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler, Fachbereichsleiter Christian Sperling, IHK-Präsident Rainer Schwarz, Kreisentwickler Martin Langlitz sowie Daniel Kaiser und Dr. Frank Wendzinski von der IHK Gießen-Friedberg.